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21

02.05.2008, 19:52

Ein immer größerer Teil der staatlichen Einnahmen stammen aus der Lohn- und Einkommenssteuer und damit dem Faktor Arbeit, immer kleiner wird der Beitrag des Kapitals, erklärte der Premier.

Ech stellen eng aner Fro, wiën ass d'Kapital??? :cursing:

22

02.05.2008, 21:31

Ein immer größerer Teil der staatlichen Einnahmen stammen aus der Lohn- und Einkommenssteuer und damit dem Faktor Arbeit, immer kleiner wird der Beitrag des Kapitals, erklärte der Premier.
Ech stellen eng aner Fro, wiën ass d'Kapital???
Esou eng Aussoo vun engem Premier ze héieren ass jo wiirklech en Hohn fir d'schaffend Bevölkerung .........
Am Kloertext heescht daat : ech maachen hei eng Politik wou all Mënsch dee schafft muss zolidd bäisteieren, mais ech well doniewend d'Grousskapital dobäi verschounen hiire Beitrag ze leeschten !!!
Ma huet deen se dann nach all , dee wees jo gläich nët méi waat dee seet !! ????
.... ech mengen zevill Fernet-Branca an zevill Medaillen klammen deem megalomanen Juncker eindeuteg an de Kapp !!
An dee wëllt Empereur vun Europa gin, en ass höchstens nach gudd fir Buergermeschter vun der Cap ze gin .... an dann nach zum Noodeel vun den Awunner !
Das sogenannte Theodizeeproblem :
Kann oder will Gott das Leid in dieser Welt und die Untaten seiner Kirchenmänner nicht verhindern?
Wenn er es nicht kann, ist er nicht allmächtig, wenn er es nicht will, dann ist er nicht allgütig !

23

02.05.2008, 22:04

@mJANG,

esou wéi's du dat verstees, haat ech dat och verstaan, wat eiser aller JC do vun sëch gin huët. :cursing:

24

02.05.2008, 23:09

Die Ballade vom Wasserrad

Von den Großen dieser Erde
Melden uns die Heldenlieder;
Steigend auf so wie Gestirne
Gehn sie wie Gestirne nieder.
Das klingt tröstlich und man muß es wissen.
Nur für uns, die wir sie nähren müssen
Ist das leider immer ziemlich gleich gewesen.
Aufstieg oder Fall: wer trägt die Spesen?
Freilich dreht das Rad sich immer weiter
Daß, was oben ist, nicht oben bleibt.
Aber für das Wasser unten heißt das leider
Nur: daß es das Rad halt ewig treibt.

Ach, wir hatten viele Herren
Hatten Tiger und Hyänen
Hatten Adler, hatten Schweine
Doch wir nährten den und jenen
Ob sie besser waren oder schlimmer:
Ach, der Stiefel glich dem Stiefel immer
Und uns trat er. Ihr versteht: ich meine
Daß wir keine andern Herren brauchen, sondern keine!

Freilich dreht das Rad sich immer weiter
Daß, was oben ist, nicht oben bleibt.
Aber für das Wasser unten heißt das leider
Nur: daß es das Rad halt ewig treibt.

Und sie schlagen sich die Köpfe
Blutig, raufend um die Beute
Nennen andre gierige Tröpfe
Und sich selber gute Leute.
Unaufhörlich sehn wir sie einander grollen
Und bekämpfen. Einzig und alleinig
Wenn wir sie nicht mehr ernähren wollen
Sind sie sich auf einmal plötzlich völlig einig.

Denn dann dreht das Rad sich nicht mehr weiter
und das heitre Spiel es unterbleibt.
Wenn das Wasser endlich mit befreiter Stärke
Seine eigne Sach betreibt.


Bertolt Brecht 1934 geschriwen.

25

03.05.2008, 10:03

@Piäerchen,

du schreiws jo genau dat selwecht wéi mir, drëcks dech just anescht aus, oder verstin ech dech net? :)

26

04.05.2008, 11:17

Mir sin nët déi Eenzeg, deenen hiren Premier nie do ass. Déi Deitsch nennen d'Angela Merkel neierdengs "BundesAUSSENkanzlerein. :)

Eiser aller JC huët et jo och net grad einfach mat eis. Mir sin genau esou tockskäppeg wéi hiën. Mir ticken och all net richteg, genau ewéi hiën. Mir sin eben Lëtzebuerger. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hydra« (04.05.2008, 11:25)


27

09.05.2008, 09:19

Dës Säit hunn ech nach guer net kannt
Politik ist die Kunst, die Bürger immer wieder so schnell über den Tisch zu ziehen, daß sie glauben, die dabei entstehende Reibungshitze sei Nestwärme

Machiavelli's Ghost

unregistriert

28

09.05.2008, 16:26

genial!!!

kann den juncker esou eppes geniales selwer erfannen, oder huet hien daat gekneipt?

errennert mech ganz stark un den prenz vum nachiavelli oder/an un den sun tzu sein art of war

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." - DER SPIEGEL, S. 136, 52/1999

daat keint och den interview vum asselborn erklaeren; daat sech den juncker emmer zereck haelt bis sech en consens etableiert huet; esou vermeid hien sech an en schlecht liicht ze stellen ...

29

09.05.2008, 22:13

..... kann den juncker esou eppes geniales selwer erfannen, oder huet hien daat gekneipt?...
Ween déi sougenannte génial Deklamatiounen déi dem Juncker "zougeschriwwen" gin gleeft, wéi z.B.
"Wer an der Europäischen Union zweifelt, soll einen Soldatenfriedhof besuchen" ,
soll dëst Sprechwuert vum Alphonse Allais op de Juncker applizéieren :
"Les cimetières sont remplis de gens irremplaçables "
Das sogenannte Theodizeeproblem :
Kann oder will Gott das Leid in dieser Welt und die Untaten seiner Kirchenmänner nicht verhindern?
Wenn er es nicht kann, ist er nicht allmächtig, wenn er es nicht will, dann ist er nicht allgütig !

Machiavelli's Ghost

unregistriert

30

11.05.2008, 17:19

""Wer an der Europäischen Union zweifelt, soll einen Soldatenfriedhof besuchen"

an dann och direkt den juncker froen, firwaat hien maat dem faktor angscht spillt fir doraus politesch kapital ze schloen

an op dei aner seit, maat senger pro nato drang nach osten idee, europa erem enorm destabiliseiert

alles nemmen goud fir doraus politesch kapital ze schloen- fir ze katzen;

@Machiavelli,

Ech hun hei eppes erausgeholl. Dat gehéiert net zu dem JCJ senger Politik an et greift d'Privatliëwen vun sënger Fra un. Esou Gerüchter mussen jo net hei stoën, zumols së neischt zum Thema beidroën.

Jangli. :)

Machiavelli's Ghost

unregistriert

31

11.05.2008, 17:52

http://www.land.lu/html/editorial/index.html




Éditorial 9. Mai 2008 Rhetorikmeister
In der LSAP hält man den Koalitionspartner für angeschlagen
Romain Hilgert

Wenn sich das Kabinett heute in Senningen trifft, um die Erklärung zur Lage der Nation und damit die Regierungspolitik der letzten zwölf Monate vor den Wahlen zu besprechen, dürfte die Stimmung nicht die kameradschaftlichste sein. Denn es gibt im Umgang zwischen den Parteien einige ungeschriebene Regeln. Eine davon ist, dass es im Ausland keine Parteien, sondern nur noch Luxemburger gibt, man also schmutzige Wäsche gefälligst zu Hause wäscht. Man stellt sich schwerlich den französischen, belgischen oder italienischen Außenminister vor, wie er im deutschen Der Spiegel seinen Premier demontiert.

Deshalb ist es schon ungewöhnlich, wenn Vizepremier Jean Asselborn diese Woche ein Interview in Der Spiegel nutzt, um seinen Regierungskollegen Premier Jean-Claude Juncker auf handlichere Maße zurechtzustutzen: Er beschreibt ihn genüsslich als Schwafeler und nennt ihn einen „Meister der Rhetorik“. Auch den von Juncker angestrebten Job des Ratsvorsitzenden solle man „nicht größer reden, als er ist“. Und wenn Juncker sich mit der Pflege seiner beruflichen Laufbahn nicht beeile, sei bald „der letzte Zug“ ab, mokiert sich Asselborn über den Premier. Dessen Chancen, diesmal den Zug zu erwischen, mit der am Montag erklärten Unterstützung Frankreichs deutlich gestiegen scheinen.

Schon vor drei Wochen hatte Asselborn nach einer Kabinettsitzung ein Pressebriefing einberufen, um Juncker mit allerlei Konfu­zius-Zitaten unloyales Verhalten als Regierungschef vorzuwerfen. Nachdem Juncker seinerseits zwei Wochen vorher wieder einmal süffisant versucht hatte, seinen bauernschlauen Außenminister lächerlich zu machen, weil der sich und seine „Gaza-Politik“ im Nahen Osten zu wichtig nehme. Unterdessen wirft Parteipräsident François Biltgen dem Koa­litions­partner im neusten CSV-Profil vor, im Namen ungehemmter Euthanasie, Homoehe, Abtreibung, doppelter Staatsbürgerschaft und natürlich der Abschaffung des Religionsunterrichts zu komplottieren. Dazwischen betreiben die Protagonisten Selbstdemontage mit peinlichen Auftritten in Kochsendungen oder bei der Einweihung von Flughafen-Abfertigungshallen.

Aber in der LSAP hält man den als übermächtig bewunderten und gefürchteten Koalitionspartner für angeschlagen: Weil schon die Möglichkeit, dass Juncker sein Amt aufgeben könnte, Endzeitstimmung in der CSV aufkommen lässt. Weil die CSV seit dem Euthanasie-Votum noch immer k.o. ist und ihre jahrelangen Versuche, sich vom konservativen Mief zu befreien, scheitern sieht. Und weil die CSV-Minister mit ihrem Wohnungsbaupakt oder ihrer Territorialreform vor einem größeren Scherbenhaufen stehen, als alle LSAP-Minister zusammen.

Deshalb wollen die weniger aus eigenem Verdienst als durch die Schwäche des Gegners gestärkten Sozialisten ein Jahr vor den Wahlen und ein halbes Jahr vor der Nominierung eines Ratsvorsitzenden der CSV nichts mehr durchgehen lassen. Schließlich fühlen sie sich mit ihr bald „auf gleicher Augenhöhe“, wie sie immer wieder betonen.

Asselborn spielt zudem ein Remake: Er hatte schon vor den letzten Wah­len auf sich aufmerksam machen können, als er seine Operation Freedom gegen Juncker gestartet hatte, der eine Zeit lang für und gegen die Irak-Inva­sion der USA zugleich sein wollte. Doch über die nächste Luxemburger Regierung entscheiden im Referendum über den Lissabonner Vertrag am 12. Juni erst einmal die irischen Wähler.

Machiavelli's Ghost

unregistriert

32

21.05.2008, 14:40

et waerd erem wei ueblech alles besser sin wei mer denken; dat as awer net eis schold; mir kruten et falsch erklaert; also dofir brav den jean-claude nolauschteren ...

Jempi

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Wohnort: Beim neien Prisong

Beruf: Meckerer

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33

21.05.2008, 14:44

Muer kënnt de Jean-Claude mat engem décken, alen Wecker, deen hien op d'Riednerpult stellt, fir dat mir all héieren, wéi et kléngt, wann een richteg tickt.
"Truth is the most valuable thing we have. Let us economize it."
Mark Twain

34

21.05.2008, 16:30

Maerchenstunde

wie haat den Huxley gesoot

"Great is truth, but still greater, from a practical point of view, is silence about truth"


affaire a suivre......

cy
wou sin ech drun ?

de richtege Wee : "Ne rien nier à priori, ne rien affirmer sans preuve."

"Deception is a state of mind and the mind of the State" :thumbup:

Machiavelli's Ghost

unregistriert

35

22.05.2008, 19:23

ech hun mer och elo commentaren op rtl.lu ungelauschtert
extrem erbaermlech
et gin just detail bemierkungen gemach- kennen mer daat finanzeieren etc
et get sech guer fro gestallt op eiser jean-claude meriten vun sengen regierung "iwerverkaaft" huet
an aner wierder, op hien eis sand an aaen gestreit huet fir sech an seng regierung vill besser duer ze stellen?
natirlech, mei et scheint kengen um krautmarkt opgefall ze sin

mei al respekt fir eisen j.c. : hien kann verkaafen- en super sales man;
och als assurance porte a porte verkeifer haat hien seier carriere gemach, virun allem maat esou lichtglewegen clients, parlementarier
wei heischt et esou schein: unter blinden ist der einauegige der koenig

an dem senn, well done j.c., et kann ein nach esou munches vun dier leieren

greets
m.

Machiavelli's Ghost

unregistriert

36

22.05.2008, 19:33

"@Machiavelli,

Ech hun hei eppes erausgeholl. Dat gehéiert net zu dem JCJ senger Politik an et greift d'Privatliëwen vun sënger Fra un. Esou Gerüchter mussen jo net hei stoën, zumols së neischt zum Thema beidroën. "Jangli.

@ Jangli.
????
waat soll daat dann? ech hun just fro gestallt op irgendein hei eppes doriwer weis? an jo, esou froen geheieren hei hien; virun allem wou den juncker probeiert maat der angscht politik ze machen; et gin och nei eng ganz rei aner elementer

37

22.05.2008, 19:34

Ech kommentéieren den Inhalt vun sënger Riëd net. Do war an engem Saatz esou vill dran, wéi anerer an 50 Sätz net färdeg brëngen. Sein lëtzebuergescht war alt nees eng Kéier perfekt, den Choix vun sëngen Wierder groussartëg. Hiën ass an bleiwt ë fantasteschen Riëdner.

38

22.05.2008, 19:38

Zitat

@ Jangli.
????
waat soll daat dann? ech hun just fro gestallt op irgendein hei eppes doriwer weis? an jo, esou froen geheieren hei hien; virun allem wou den juncker probeiert maat der angscht politik ze machen; et gin och nei eng ganz rei aner elementer
Dem JCJ seng Fra mecht keng Politik, mescht sech och net dran. Sie ass eng uerdentlech an fein Fra, et ass net fir an hirer Vergangenheet eremzewullen, ob elo oder ob net. Dat huet neischt mam Sujet ze din, an ass de mauvais goût.

Machiavelli's Ghost

unregistriert

39

22.05.2008, 19:51

wei och emmer, du bas den boss hei, an ech akzepteieren daat;
eiser j.c. steit just en beschen am oeffentlechen liewen, an schwetz spillt emmer ganz gaeren maat der kriesch angscht; an hien as ganz pro "drang nach osten"
dorops hien wier et emol goud ze wessen, op dei geruechter stemmen oder net

40

22.05.2008, 20:20

Zitat

wei och emmer, du bas den boss hei, an ech akzepteieren daat;
eiser j.c. steit just en beschen am oeffentlechen liewen, an schwetz spillt emmer ganz gaeren maat der kriesch angscht; an hien as ganz pro "drang nach osten"
dorops hien wier et emol goud ze wessen, op dei geruechter stemmen oder net
Wees de @Machiavelli, hiën freet seng Fra net wat hiën soll machen. Mir wëssen jo och net op sëng Fra mat sënger Politik anverstanen ass. Sie ass eben eng ganz fein Fra an huët et bestëmmt oft net einfach. Dofir komm mir loossen sie mat Rou. :)

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