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361

26.08.2011, 15:22

Luxembourg „Katholische Kirche: die beste Geschäftsidee aller Zeiten?"



26. September 2011

Einladung

Die Vereinigungen ohne Gewinnzweck (a.s.b.l.)

Allianz vun Humanisten, Atheisten an Agnostiker Lëtzebuerg
Ligue Luxembourgeoise de l'Enseignement
Libre Pensée Luxembourgeoise
Liberté de Conscience

laden ein zum Themenabend

„Katholische Kirche: die beste Geschäftsidee aller Zeiten?"

WO? Centre Culturel Tramsschapp, 49 rue Ermesinde, Luxemburg-Limpertsberg

WANN? Montag, den 26. September 2011 um 19.30 Uhr


Kurzbeitrag der Organisatoren über die Situation in Luxemburg

Hauptvortrag

Wie kommt die Katholische Kirche in Europa an ihr Geld?
von Dr. CARSTEN FRERK, Experte für Kirchenfinanzen

Diskussion

### Der Eintritt ist frei! ###

http://www.aha.lu/index.php?option=com_c…&id=147&Itemid=
wou sin ech drun ?

de richtege Wee : "Ne rien nier à priori, ne rien affirmer sans preuve."

"Deception is a state of mind and the mind of the State" :thumbup:

362

25.01.2012, 19:10

Kirchliche Täter kommen straffrei davon Luxemburg

Am Essentiel ass ze liesen dass de Bistum schonn d lescht Joer Schweigegeld un d'Affer bezuelt huet.

Zitat

Missbrauchsfälle verjährt

Kirchliche Täter kommen straffrei davon

LUXEMBURG - Jene Geistliche, die vor Jahrzehnten Kinder und Jugendliche missbraucht haben sollen, wird kein Prozess gemacht. Die Fälle sind allesamt verjährt.Update vor 40 Minuten

-----------
Dem stellt sich das Erzbistum Luxemburg nicht entgegen. Bereits im November hatte Pressesprecher Théo Péporté gegenüber «L’essentiel Online» gesagt, dass eine Regelung vorbereitet werde. Sie sei nun so gut wie fertig und solle innerhalb der kommenden zwei Wochen vorgestellt werden, erklärte Péporté am Mittwoch: «Wir lehnen uns sowohl bei der Höhe der Entschädigung als auch bei der einzuhaltenden Verfahrensweise an das an, was in den Nachbarländern gemacht wurde.» In Belgien erhalten Opfer beispielsweise zwischen 2500 und 25 000 Euro.

Ein Teil der Opfer in Luxemburg wurde bereits im vergangenen Jahr finanziell entschädigt. Im Haushalt 2012 der katholischen Kirche sind bereits weitere Mittel vorgesehen.

http://www.lessentiel.lu/de/news/story/K…-davon-24792088



Den Här Frieden an den Här Bildchen hate jo dofir am Staatsbudget 2011 virgesuergt

Extra wor de Budget an dësen Krisenzäiten em 1.786.601 Euro gehuewen ginn


De Steierzueler ka jo fir dem Bistum säin Amusement bezuelen.

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Jempi

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363

25.01.2012, 19:41

Zitat

«Wir lehnen uns sowohl bei der Höhe der Entschädigung als auch bei der einzuhaltenden Verfahrensweise an das an, was in den Nachbarländern gemacht wurde.»

Mir ass net bekannt, dass an Däitschland oder Frankräich de Staat och nëmmen een Euro un d'Mëssbrauchsaffer vun der Kierch bezuelt huet.
"Truth is the most valuable thing we have. Let us economize it."
Mark Twain

364

13.02.2012, 19:33

Da muss den Här Heiligenhausen vum Seminaire jo villes ëmstellen ;)

Zitat Tageblatt

LUXEMBURG/VATIKAN –

Der luxemburgische Erzbischof, Jean-Claude Hollerich fordert eine „positive“ Sicht der Sexualität bei den Seminaristen und Priestern. Eine spezielle Ausbildung soll dabei helfen


Erzbischof fordert Verbesserungen

Für Aufsehen sorgten Aussagen des Luxemburger Erzbischofs währen des Symposiums. Die Nachrichtenagentur AFP führte ein Interview mit dem Kirchenmann.

Wie soll das „neue“ Priesterseminar aussehen?

Jean-Claude Hollerich: „Wenn junge Leute ins Seminar eintreten, ist ihr Reifeprozess oft noch nicht abgeschlossen. Es ist notwendig, dass die Jugendlichen im Seminar ein familiäres Umfeld vorfinden, wo dieser Reifeprozess weitergehen kann. Ich befürchte jedoch, dass in zu großen Institutionen die Entwicklung der Jugendlichen zu einem verantwortungsvollen Erwachsenen gebremst oder sogar unterbrochen wird. Wir brauchen andere Strukturen und mehr menschliche Erfahrungen.“

---------------------------

Sind Seminaristen von heute reif? Wäre es nicht besser für jene, die es nicht sind, ein „normales“ Leben in einer heterosexuellen oder homosexuellen Beziehung zu wählen?

„Ich habe das Gefühl, dass viele Seminaristen sich ihrer Sexualität nicht bewusst sind. Sie schwören dem Zölibat die Treue, bevor sie ihre Sexualität entdeckt haben. Das ist sehr gefährlich, weil man von ihnen verlangt, ihre Sexualität für die Kirche und den Dienst an ihren Mitmenschen aufzugeben.

Es ist wichtig, den Seminaristen den spirituellen Kampf und die asketische Tradition der Kirche zu lehren. Einige Studenten sind reifer als andere. Zwanzigjährige können sehr reif sein, Dreißigjährige aber noch nicht. Kandidaten, die nicht reif genug sind, in das Priesterseminar einzutreten müssen abgewiesen werden. Es ist wichtig, glaubhaft zu bleiben. Für die Evangelisierung Europas benötigen wir starke Leute. Priester müssen eine klare, positive Sicht der Sexualität haben und vermitteln. Sie dürfen sie nicht als Gefahr ansehen. Wie können Priester bei einer Heiratszeremonie ihren Segen geben, wenn sie eine negative Sicht der mit einer Ehe verbundenen Sexualität haben?

Die Frage der homosexuellen Priester muss ebenfalls thematisiert werden. Man muss ihnen klarmachen, dass sie dieselben Pflichten haben und demselben Zölibat unterworfen sind, wie ihre heterosexuellen Kollegen."
http://www.tageblatt.lu/nachrichten/stor…eminar-26658301

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365

13.02.2012, 20:44

Oh freck, an ech hat geduecht, et wiere souwisou nemmen e Grapp voll Leit do - wann de Beschof lo nach all déi heemscheckt, déi him wackeleg erschengen, da bleiwt jo guer näischt méi rescht.

366

01.11.2012, 15:37

Fighting for women's rights since AD 558

Neies vun der Doumpostille

Während eis satiresch Press ëmmer méie frusteg an onlëschteg gëtt, hëlleft den Heilighaus mat enger excellenter Publikatioun gesponsert vun Rtl fir di besënnlech Deeg ze iwwerstoen..
De gudden Mann schéngt am eidelen Seminaire de leschten Bezuch zu der realer Welt verluer ze hunn, en hätte besser méie oft mam Beschoof op den Tour ze goen oder Fester fir Massendénger ze organiséieren.

Zitat RTL

Wat wier, wann zu Lëtzebuerg déi vill onsichtbar Chrëschten, jo d’Kierch, déi villgeschmähten, net do wier, gewierscht wier oder ob eemol net méi do wier? Wat giffe mer mëssen? Wien hätt dann eis Spedeeler erfonnt, d’Maisons de soins, d’Altersheimer? Oder Bahnbrechendes bewierkt am Schoulwiesen, déi Jalon’en gesat, déi vun Uerden a Kongregatiounen ausgaange sinn an haut säkulariséiert weiderbestinn? Wou wier den éischte Feminismus aplaz vum innerkierchlechen entstan? Wou déi éischt Fraeberuffer, fort vu Kanner a Kachdëppen, déi éischt Infirmièren, Fleegerinnen, Sozialaarbechterinnen, Léierinnen an Erzéierinnen? Wéi hätt, hätt et d’Kléischter net ginn, d’Emanzipatioun vun der Fra ugefaang?
Wier d’Kierch net, wien giff dann d’Ausüben vun der menscherechtlech verbriefter Reliounsfräiheet bei äis erméiglechen duerch Gottesdéngscht, Sakramentefeieren, Begriefnësser, Reliounsunterrecht asf.? Oder d’Integratioun vun Netlëtzebuerger an eis Dierfer a Quartieë fërderen, wa net Paren a kierchlech Communautéiten hiren Input giwwe ginn a weisen, a watfir eng Richtung eis Gesellschaft evoluéiere kënnt?

A wann d’Kierch net am Duerf stéing, wéivill bléif da rescht vun eisem Patrimoine local? Wou wier dann d’Mémoire festzemaachen vun der reliéis-sozialer Geschicht vun den Uertschafte queesch duerch d’Land?
A wann all déi onzähleg Benevollen net wieren, déi, oft verstoppt, an alle Sparte vum kierchleche Liewen täteg sinn: vu Massendénger a Lektoren iwwer Kommiounsmammen a sozial Engagéierter bis hin zu de Membere vu Kierchechéier a Kiercheréit?

http://news.rtl.lu/commentaire/carteblanche//338497.html


Jo wat wier d’kathoulesch Kierch ouni d‘Milliounen vum Steierzueler dee gezwongen ass esou Leit wie den Heilighaus ze ënnerhalen……. Wie d’Mueden am Speck mat Wahnvirstellungen....

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367

03.12.2012, 14:56

Zeréck an d Mëttelalter

An der Bistumszeitung brécht esou lues a lues Panik aus, wann een dem beigefleckten Chefredakter säin Leed Artikel vun e Samschden gesäit.
Domadder weisen dem Beschoof seng kathoulesch Kierch an seng Schreifstifchen hiert richtegt Gesiicht.

Zitat

Verbale Gewalt und andere

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Viel verbale Gewalt war in diesen Tagen zu hören und zu lesen, die in beängstigender Weise zeigten, wie schmal doch heute, auch in Luxemburg, der Grat zwischen respektvoller Akzeptanz und verletzender Intoleranz, zwischen Ideal und Wirklichkeit, verläuft.

Welch sonderbares Verständnis von Liberalismus und Freiheitsanspruch hier bei diesen, denen die Reform des Abtreibungsgesetzes, mit der CSV und LSAP die Tür zur straflosen Tötung ungeborener Kinder noch einen Spalt weiter aufstoßen, nicht weit genug geht und die, laut und hysterisch, den eigenen Willen zum Maß aller Dinge erklären, alle kritischen und mahnenden Stimmen dagegen als obskurantistische Ideologie verdammen. Und welch erschreckende Arroganz und Selbstgerechtigkeit bei jenen, die mit aggressivsten Parolen zur Trennung von Kirche und Staat, jeder nationalen Tradition und Identität zum Trotz, der Religion in unserer Gesellschaft ihren Platz verbieten und jede Rolle, inklusive jener bei der Erziehung unserer Kinder zu an Werten orientierten, moralisch verantwortungsvollen Menschen, versagen. Die Nostalgiker eines überholten Klerikalismus sehen wohl wieder den Moment dafür gekommen, sich zu neuen hedonistischen Höhen aufzuschwingen. Und der Geist, der sie dabei eint – Politiker, Intellektuelle, Kabarettisten und selbsterklärte Moralisten –, ist ein irrationaler Hass auf die Kirche und ihren die Schöpfung, das Leben, über niederen Egoismus stellenden Wertekatalog.

Doch Kirche und Religion haben ihren Platz in dieser Gesellschaft, nicht nur weil wahre Toleranz und echter Pluralismus eine wahrhaftig menschliche Gesellschaft bereichern. [u]Auch und gerade weil Glaube und Religion ein Menschenrecht, quasi ein Naturrecht sind, weil über der von einem laizistischen Totalitarismus „großzügig“ und perfid scheinheilig zugestandenen Kultusfreiheit das Prinzip der Religionsfreiheit steht, mit allem, was dies, über das gelebte Bekenntnis der Menschen zu ihrem Glauben hinaus, an aktiver Rolle der Kirche, auch und vor allem zum Wohle der Gesellschaft beinhaltet[/u]. Deshalb ist die gemeinsame Forderung der in Luxemburg etablierten und konventionierten Kirchen nach einer Festschreibung der Religionsfreiheit in der luxemburgischen Verfassung legitim, notwendig und selbstverständlich. Die hasserfüllten Kulturkämpfer, die einen Staat ohne Kirche wollen, die der Religion ihren Platz in dieser Gesellschaft nehmen, einen gottlosen, werteneutralen Laizismus in unseren Gesetzen verankern wollen, üben heute mit nicht nur verbaler Gewalt rücksichtslosen Gesinnungsterror aus. Sie versündigen sich an einem Menschenrecht und sind im Bemühen, ihre Gesetze anderen aufzuzwingen, die eigentlichen Obskurantisten des heutigen modernen, so sehr widersprüchlichen Zeitgeistes. Die Verfassung wäre das geeignete Instrument, um ihren Exzessen einen Riegel vorzuschieben.

http://www.wort.lu/de/view/verbale-gewal…4b03af1ce852a69


Villäicht bréngt di noutleidend Gewerkschaft dëse Miendeg jo Geld mat fir d’Rechnungen ze bezuelen an duerno kennen se all zesummen wéi geckeg Rousenkränz bieden.

Villäicht kennt jo och nach den „erpressten" Här Weber poséieren? Et wier fir sech futti ze laachen.

Am Journal wor ze liesen dass et lues a lues zu Enn geet an de Gaasperecher Wisen…

ZITAT

Saint-Paul: Entlassungen, Frühpensionierungen und Auslagerungen

Etwa 100 Stellen sollen „outgesourced" werden

Neben der schon bekanntgegebenen Entlassung von 74 Beschäftigten beim Wort-Herausgeber „Saint Paul" wurde gestern nach der Personalversammlung bekannt, dass weitere 100 Stellen „intern reklassiert" werden sollen. Mehrere Mitarbeiter werden darüber hinaus frühpensioniert.
Der christliche Gewerkschaftsbund (LCGB) ist schockiert über die angekündigten Maßnahmen und ruft zum Protest vor dem Saint-Paul-Gebäude in Gasperich am Montag um 13.30 Uhr auf.

Zurück auf Mindestgehalt?

Jean-Paul Baudot vom LCGB erklärt, die Personalvertreter befürchteten, dass dadurch, dass hundert Personen in andere, neu zu gründende Firmen ausgegliedert werden, die „aktuellen Errungen¬schaften", was Gehälter und so fort anbelange, unterwandert würden. Man sei mit einer Umstrukturierung des Verlagshauses einverstanden und werde diese unterstützen -aber nicht, wenn man auf Kosten der Mitarbeiter sparen wolle.
Am Montag werde der LCGB deshalb Druck aufbauen, damit auch die ausgelagerten Mitarbeiter einen Saint-Paul-Kollektiwertrag erhalten.

Auch fordert die Gewerkschaft von der Saint-Paul-Geschäftsführung die schriftliche Zusicherung, dass die Mitarbeiter weiterhin einen gemeinsamen Personalausschuss behalten. Bleibt die Personalpolitik nämlich nicht beim Verlag, könnte sie auf verschiedene Subunternehmen aufgesplittert werden. „Die Argumentation der Geschäftsführung dazu ist bislang aber sehr dürftig gewesen", so Baudot.
Saint-Paul will sich eigenen Angaben nach „neu positionieren" und hat bereits in den letzten Jahren massiv Stellen abgebaut.
Ziel sei es, auf Dauer nur noch 300 direkt bei Saint-Paul beschäftigte Mitarbeiter zu haben - von ehemals rund tausend. Ende des Jahres wird man auch die vor wenigen Jahren erst gegründete Gratiszeitung Point24 einstellen. Wie Saint-Paul-Generaldirektor Paul Lenert zur Umstrukturierung des katholischen Medienhauses erklärt hatte:
„Unser Anspruch ist es, im Dienste aller Menschen in Luxemburg zu stehen."


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