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Machiavelli's Ghost

unregistriert

61

12.05.2008, 17:53

source- feierkrop januar 2008 (681)


" Aus der belgischen Anklageschrift gegen die Anführer der Cellules Commu­nistes Combattantes (CCC) geht hervor, dass der Sprengstoff, den die CCC bei verschiedenen Attentaten benutzten, bei Diebstahlen in Luxem­burg entwendet wurde.... Bestehen etwa Verbindungen zwischen den belgischen und luxemburgischen Spezialeinheiten und den CCC? Und über welche Institutionen kann eine solche Verbindung hergestellt werden? Die Gendarmerie, die Geheimdienste oder die NATO?"


Anfang der achtziger Jahre - zum gleichen Zeitpunkt wie die Bombenleger in Luxemburg - verübten die CCC (Cellules Communistes Combattantes) in Belgien eine Serie von At­tentaten. Eine Suche nach der Verbindung zwi­schen beiden Gruppen sowie ein Ausstausch zwischen den Ermittlern fand jedoch nie statt. Zu Unrecht, wie es scheint.

Aus der belgischen Anklageschrift gegen die Anführer der Cellules Commu­nistes Combattantes (CCC) geht hervor, dass der Sprengstoff, den die CCC bei verschiedenen Attentaten benutzten, bei Diebstahlen in Luxem­burg entwendet wurde. Bisher ging man davon aus, dass die mehr als 500 Kilogramm Sprengstoff, die im Laufe der Jahre 1984 und 1985 in Luxemburg gestohlen wurden, ausschließlich von den hiesigen „Bommeleeer" benutzt wurden. Dieser These wird jedoch durch die belgischen Ermittlungen widerspro­chen. Trotzdem wurde nie eine Verbindung zwischen beiden Attentatsserien und ihren Hintermännern hergestellt. Es fragt sich warum.

Zwischen Oktober 1984 und Dezember 1985 verübte die CCC in Belgien 28 Attentate, die sich vor allem gegen Symbole der Vereinigten Staaten und der NATO richteten. Es handelte sich um eine linksextreme Gruppierung, die ihre Aktionen in den Rahmen eines antikapitalistischen Kampfes stellte. Im Visier waren amerikanische Firmen wie Litton, Honeywell oder MAN, an deren Nieder­lassungen Bomben explodierten. Es blieb jedoch zuerst beim Sachschaden.

Das merkwürdige Insiderwissen der CCC

Die CCC kündigten ihre Taten jeweils telefonisch an oder platzierten die Bom­ben so, dass keine Menschenleben gefährdet wurden. So zumindest bis zum 1. Mai 1985. Bei einem Attentat auf die belgische Unternehmervereinigung kamen dann aber zwei Feuerwehrmänner ums Leben. Die CCC wiesen jedoch jede Schuld von sich, da sie die Gendarmerie von dem Attentat im Voraus tele­fonisch in Kenntnis gesetzt hatten. Die Informationen wurden jedoch nicht an die Feuerwehr weitergeleitet, die sich vor Ort begab.

Die logistisch aufwendigsten Attentate verübten die CCC im Dezember 1984 und genau ein Jahr später, im Dezember 1985, gegen geheime Ölpipelines der NATO. Gleichzeitig in drei Provinzen Belgien explodierten Bomben, die das Erdöl-Versorgungsnetz der NATO-Truppen in Belgien lahm legten. Im Dezember 1985 wurde schließlich ein Großteil der Mitglieder der CCC in Brüssel und Namur festgenommen und vor Gericht gestellt. Ihre Anführer wurden zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt.

Luxemburgischer Sprengstoff bei Attentaten in Belgien

Wie ein nebensächliches Detail liest sich in der Anklageschrift gegen die CCC die folgende Aussage eines belgischen Experten zu dem beim mörderischen Attentat vom 1. Mai 1985 benutzten Sprengstoff:

„L'analyse en laboratoire a principalement mis en evidence des traces de T.N.T. et D.N.T. Ces derniers sont presents dans certains explosifs voles ä Ecaussines et au Grand-Duche de Luxembourg."

Keine weiteren Ausführungen, keine weiteren Erklärungen! Dies ist absolut un­erklärlich, um so mehr hier eine handfeste Verbindung zwischen den Attentaten

der CCC und der „Bommeleeer" hergestellt wird. Die Frage ist, ob die luxemburgischen Ermittler ihre belgischen Kollegen davon in Kenntnis setzten, dass der gleiche Spreng­stoff in Luxemburg ebenfalls zu Bombenat­tentaten benutzt wurde? Oder enthielten die belgischen Ermittler ihren Luxemburger Kolle­gen Informationen vor?

Diese Fragen wären nicht weiter beunruhi­gend, würden in BEIDEN Fällen - betreffend die Anschläge der CCC und der „Bommeleeer"- die Ermittlungen nicht in die Richtung der Sicherheitskräfte selbst verweisen. In Luxemburg sind bekanntlich zwei ehemalige Mitglieder der Brigade Mobile der ehemaligen Gendarmerie (BMG) angeklagt, an der Serie von Bombenattentaten zwischen 1984 und 1986 beteiligt gewesen zu sein. Im Fall der CCC häufen sich ebenfalls die Hinweise, dass staatliche Institutionen bzw. Behörden in die Affäre verwickelt sind - also tätig wurden, um den Eindruck aufkommen zu lassen, die An­schläge seien „kommunistisch" motiviert.

Terroristen auf den Gehaltslisten der Surete

So hätten die belgischen CCC notgedrungen über Insiderwissen verfügen müssen, um die Attentate auf die Ölpipelines der NATO zu ver-ben. Unerklärlich ist ebenfalls, dass füh­rende Mitglieder der CCC bereits Ende 1984 von der belgischen Surete überwacht wurden, doch erst ein Jahr später festgenommen wur­den. Der belgische Anwalt und Publizist Jos Vander Velpen hat in seinem Buch „Les CCC. L'Etat et le Terrorisme" nachgewiesen, dass führende Mitglieder der CCC auf den Gehalts­listen der belgischen Surete standen, was be­deutet, dass es sich um so genannte „agents provocateurs" handelte, die in die Reihen der CCC geschleust worden waren.

Wie ist dies zu erklären? Ein belgischer Gen­darm namens Martial Lekeu sagte gegen­über einem Untersuchungsausschuss des belgischen Senats aus, dass in den siebziger Jahren eine Gruppe von rechtsradikalen Gen­darmen (Groupe G) sich zusammenschioss und einen Plan ausarbeitete, um den bel­gischen Staat zu destabilisieren. Dieser Plan enthielt nach Angaben von Lekeu zwei Teile: einen Teil des politischen Terrorismus (CCC) und einen Teil Bandenkriminalität (Tueurs du Brabant Walion).

So unglaublich dies klingen mag, viele Indizien weisen darauf hin, dass es sich beim so ge­nannten „kommunistischen" Terrorismus in Belgien in Wirklichkeit um staatlich gelenkten Terror handelte, der auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges stattfand und im Rahmen der NATO-Strategie der Spannung zu sehen ist.

Wie DA/F(678) bereits berichtete, wurden im Mai 1984 während des geheimen NATO-Manövers Oesling84 entlang der belgisch­luxemburgischen Grenze beim Angriff auf die Kaserne der Chasseurs Ardennais in Viel­salm zwanzig FAL-Gewehre und ein FALO-Gewehr gestohlen, und es kam ein Soldat ums Leben.

Ein Gewehr wurde später in einer konspi­rativen Wohnung der CCC (Cellules Communistes Combattantes) in Brüssel wieder ge­funden.

Von dem Angriff auf die Kaserne in Vielsalm weiß man heute, dass er von Spezialeinheiten verübt wurde, die am Manöver teilgenommen hatten. Einem Manöver, an dem auch die Brigade Mobile teilnahm, und bei dem An­schläge auf ähnliche Ziele geübt wurden, wie sie die „Bommeleeer" danach in Luxemburg auswählten.

Die Frage ist nun, wie die gestohlenen Ge­wehre in die Hände der CCC gelangten. Die gleiche Frage stellt sich für den in Luxemburg gestohlenen Sprengstoff. Bestehen etwa Verbindungen zwischen den belgischen und luxemburgischen Spezialeinheiten und den CCC? Und über welche Institutionen kann eine solche Verbindung hergestellt werden? Die Gendarmerie, die Geheimdienste oder die NATO?

Der Verdacht auf Ähnlichkeiten zwischen den Ereignissen in Belgien und Luxemburg verdichtet sich. Die Tatsache, dass die Er­mittler einer eindeutigen Spur, wie der des Sprengstoffes, nicht nachgegangen sind, wirft unterdessen Fragen auf. Fragen, die man sich früher oder später auch in Bezug auf die politisch Verantwortlichen stellen muss

Machiavelli's Ghost

unregistriert

62

15.05.2008, 18:20

fir dei, dei sech nach fir bommeleer affaire sollten interesseieren

den FORUM- interview mam Roby Biever

inegral http://www.forum.lu/pdf/artikel/6398_276_Biever_Stoldt.pdf



source ? : le procureur persiste et signe

http://img262.imageshack.us/img262/7130/62323395ft6.png & http://img262.imageshack.us/img262/2535/76409920oj0.png



aus dem journal: Affäre Bommeleeër: Das "Eigenleben" der Gendarmerieführung


Relativ deutlich über den Stand der "Bommeleeër"-Ermittlungen war Staatsanwalt Robert Biever bekanntlich vergangene Woche in einem "forum"-Interview geworden. Nach heutigem Stand der Ermittlungen sei es unbestreitbar, dass "mindestens einige - wenn nicht alle - Täter aus der Gendarmerie kommen; die Ermittlungen in vielen Punkten zumindest als schlampig anzusehen sind. Es ist zu hoffen, dass man hierzu nie Details öffentlich machen muss; der Kommandant der Gendarmerie sich damals beharrlich weigerte, dem Untersuchungsrichter die von ihm gewünschten Ermittler, sowie die nötige Anzahl von Ermittlern, zur Verfügung zu stellen; der Untersuchungsrichter, ich würde sagen systematisch umgangen wurde, denn wesentliche Informationen wurden ihm vorenthalten, nicht zu sprechen von wichtigen Dokumenten; einige hohe Offiziere vor dem Untersuchungsrichter, wo sie unter Eid aussagten, es mit der Wahrheit nicht so genau nahmen, um sehr höflich zu bleiben; aus dem Aktenheft hervorgeht, dass einige Polizeibeamte zumindest mehr wissen, als sie aussagen und es ein Fakt ist, dass man bei der ganzen Untersuchung auf eine "chape de plomb" stößt, muss jeder zustimmen, dass das Ganze ein handfester Justizskandal ist".

Im "Luxemburger Wort" machte sich der Leitartikler gestern so seine Gedanken über diese "staats- und strafrechtlich hochexplosiven" Aussagen der Nummer Zwei der staatlichen Strafverfolgungs-, Anklage- und Untersuchungsbehörde und über die Rolle der Justiz in der ganzen Angelegenheit: "Mindestens dem einen oder anderen Untersuchungsrichter oder Staatsanwalt hätte im Verlauf der mehr als 20jährigen Ermittlungen ein Licht über die vorstehenden Zusammenhänge aufgehen können und daraufhin der Kragen platzen müssen". Nun, abgesehen davon, dass die Justiz nicht reagieren kann, wenn wichtige Informationen und Dokumente wie der Geiben-Beschattungsbericht aus noch immer unerklärlichen Gründen an ihr vorbeigeschleust werden: Der Kragen platzte 1988 beispielsweise dem damaligen Untersuchungsrichter Prosper Klein, wie ein bereits in der Presse angeklungener Schriftverkehr zwischen ihm und dem Generalstaatsanwalt bezeugt.

Klein beschwerte sich damals über die Anschuldigungen von Gendarmeriekommandant Colonel Aloyse Harpes gegen ihn "de m'être immiscé dans les attributions de commandant de la Gendarmerie par le fait d'avoir, en ma qualité de juge d'instruction, désigné nommément des officiers de la Sûreté Publique pour continuer l'enquête sur les attentats à l'explosif". Wie Klein näher erläutert, sei Harpes der Auffassung gewesen, dass er der einzige Adressat von "commissions rogatoires" sei als Verwaltungschef der die Arbeit nach unten delegiert und der Untersuchungsrichter nicht befugt sei, Ermittler zu nominieren. Ansichten, die, wie Klein schließt, "non seulement manquent de fondement légal, mais se heurtent encore aux dispositions claires" des "Code d'instruction criminelle". Nicht auszuschließen, dass dieser Brief auf Beschwerden der Ermittler zurückgeht, die sich offensichtlich sehr schwer mit der Bevormundung durch den Gendarmeriechef taten.

Kommandant wollte alles wissen

Einer der damaligen Ermittler sagte im Gespräch mit unserer Zeitung, dass die Gendarmerieführung beispielsweise die Zustellung der Ermittlungsberichte forderte. Auch habe zu einem Moment eine Order bestanden, dass Ermittler im Voraus hätten melden müssen, wie sie ihre Arbeit fortsetzen würden. Des Öfteren seien Befehle kurzfristig abgeändert worden. Dagegen hätte man sich erfolgreich zur Wehr gesetzt, sei dadurch allerdings intern auch immer mehr unter Druck geraten, so der ehemalige Polizist, den übrigens heute noch ordentlich wurmt, dass eine gründliche Spurensicherung an manchen Tatorten durch unvorsichtiges Benehmen gerade von Kollegen behindert wurde... Dass sich Ermittler oftmals zwischen zwei Stühlen sahen, bringt übrigens auch der eigentlich wenig beachtete vom Justizminister georderte Bericht der Polizeiinspektion über die Gründe der Nicht-Weiterleitung des Observierungsrapports des ehemaligen BMG-Chefs Ben Geiben auf den Punkt: "les enquêteurs de la Sûreté Publique, comme tout gendarme, se trouvaient dans un lien de subordination administrative par rapport au commandant de la gendarmerie, mais simultanément, comme officier de police judiciaire, dans une situation de dépendance fonctionnelle par rapport aux autorités judiciaires. Pour beaucoup de membres du Service de la Sûreté Publique, il importait - à tort ou à raison - de privilégier le lien avec les autorités judiciaires et de s'affranchir de la soumission de leur chef administratif".

Der aus Sicht der Ermittler also lediglich dafür zu sorgen hatte, dass die materiellen und personellen Möglichkeiten für die Ermittlung zur Verfügung standen. Diese Spannungen, die in einem Bericht der "Sûreté"-Mitarbeiter im Rahmen der Reform ihres Dienstes selbst angeprangert werden, scheinen sich anläßlich der "Bommeleeër"-Ermittlungen weiter verschärft zu haben. Wohl auch durch die von Colonel Harpes sofort nach dessen Antritt im Oktober 1985 verfügte Aufsplittung der Ermittler in eine von der "Sûreté publique" geleitete "Groupe d'enquête" und eine "Groupe d'observation et de recherche" die von der BMG geleitet wurde, in der sich allerdings auch Mitglieder der "Sûreté" befanden, der Ermittlungssektionen der Gendarmerie und der Polizei.

Die Frage nach der politischen Verantwortung

Der IGP-Bericht kam nach Verhören zum Schluß dass "à l'horizontalité souhaitée en la matière, ce serait la verticalité qui aurait été instaurée". Ermittler hätten sogar von der Errichtung von "Mauern" gesprochen. Der IGP-Bericht zitiert des Weiteren in voller Länge eine interessante Aussage eines ehemaligen Ermittlers: "Le style de commandement de Monsieur Harpes était opposé à celui du commandant Wagner. Ainsi, il n'assistait plus, ou du moins seulement exceptionnellement aux réunions du groupe d'enquête. Toutes les décisions opérationnelles étaient prises par lui seul, de façon autoritaire et absolue, souvent en contradiction avec l'avis du groupe d'enquête. Il ne se voyait pas comme le chef de la Sûreté, mais pour lui n'existait que la Gendarmerie dans son ensemble, sans distinction des missions spécifiques des différentes unités". Da kommen Zweifel auf, ob hier wirklich die Effizienz der Ermittlungen im Mittelpunkt stand. Wenn dem Staatsanwalt, der bereits in seinem aufsehenerregenden und konsequenzenreichen Brief an den Justizminister Ende Januar auf die internen Spannungen einging, nun "scheint, als ob die Gendarmerieführung ein ziemliches Eigenleben geführt hat" (s. "forum"-Interview), stellt sich natürlich unweigerlich die Frage wie eine solche Situation zustande kommen und geduldet werden konnte in einem demokratischen Staat, in dem - wie Robert Biever im "forum"-Interview sich zu unterstreichen genötigt sah, als ob das hierzulande immer noch nicht recht verstanden sei - die Justiz "eine Staatsgewalt ist, während die Polizei eine rein ausführende Befugnis hat".

Hier stellt sich die Frage nach der politischen Verantwortung. Waren der damalige Justizminister Robert Krieps (LSAP) der Minister der "force publique" Marc Fischbach (CSV) sowie Premier Jacques Santer (CSV) nicht auf dem Laufenden bezüglich der schwierigen Beziehungen zwischen den für die Ermittlungen Verantwortlichen? Fakt ist, dass die Reform der "Sûreté" 1992 - weshalb erst so spät? - sicher nicht von ungefähr kam und die Auswirkungen des damaligen Zustands der Verbindungen zwischen Gendarmerieführung und Ermittlern hinlänglich bekannt hätten sein dürfen ... "Die Frage darf man sich stellen, ob die damalige politische Führung stark genug war" dem "Eigenleben" der Gendarmerieführung ein Ende zu bereiten, sagte Robert Biever dem "forum" zur Frage nach der politischen Verantwortung... Oder war ein Eingreifen möglicherweise unerwünscht? Mit welchem Ziel?

"Die Bombenserie erhöhte den Druck so weit, dass die gewünschte Verstärkung eingeleitet wurde", stellte Robert Biever im "forum"-Interview fest. Weshalb stößt die Justiz heute noch in der Angelegenheit auf eine "chape de plomb" und welche Polizisten halten das Schild? Die DP, die Justiz - und Polizeiminister Luc Frieden (CSV) bereits dazu aufgefordert hat, dagegen zu agieren, will den Staatsanwalt bekanntlich in der nächsten parlamentarischen Justizkommission dazu hören. Wenn die Majorität es denn zulässt. Der vollen Transparenz wegen kommt sie nicht drum herum.



Machiavelli's Ghost

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63

15.05.2008, 18:33

daat as alles nemmen spetzt vun der spetzt vum eisbierg; on dobei soll et dann w.eg. bleiwen

csv jeitz hurra an halleluja, an den csv nummer 2 "bieder" kritt den calcon fir nass;

well "die sache ist die": elo kann massiv opgeruest, oder wein well dann en neien echec scandaleux vum polizei apparat ??

64

16.05.2008, 00:47

Loyalitiet

och nach intréressantes :

source feierkrop

Die LSAP steht loyal zum Koalitionspartner CSV. Die Sozialisten reißen sich kein Bein aus, um Licht ins Dunkel der Machenschaften des Spitzeldienstes zu bringen, dessen früherer Direktor Charles Hoffmann sich nicht kooperativ gegenüber der Justiz zeigte. Schließlich saß die CSV zum Zeitpunkt der Bombenattentate nicht allein in der Regierung, sondern mit der LSAP. Und da will man nicht unbedingt schlafende Hunde wecken.
Als die Grünen eine Anhörung von Ehrenstaatsminister Jacques Santer (einst oberster Dienstherr des Geheimdienstes) verlangten, brachte Alex Bodry gleich juristische Bedenken vor und beförderte den Antrag vor die Geheimdienstkommission. Wo natürlich alles geheim bleibt.
Auch LSAP-Fraktionschef Ben Fayot, dieser große Historiker vor dem Herrn, scheint an der historischen Wahrheit nicht sonderlich interessiert. Für den Antrag der DP auf Einsetzung einer Untersuchungskommission hatte er nur Spott übrig. Fayot verwies auf den Bericht der institutionellen Kommission vom 17. Dezember 1990, vor welcher der damalige Staatsminister Jacques Santer über die Stay behind-Affäre Rechenschaft ablegte. Damals hatte Santer jede Implikation des geheimen NATO-Agentennetzes in die Bombenattentate bestritten, das ihm zufolge nur aus einem Dutzend Schläfern ohne paramilitärische Aktivitäten bestand. Deshalb ist der LSAP-Fraktionschef der Meinung, man solle sich mit dem Bericht von 1990 begnügen und müsse „das Rad nicht neu erfinden". Beistand erhielt Fayot vom CSV-Deputierten Laurent Mosar, der die DP sanft daran erinnerte, dass in der Affäre auch der eine oder andere liberale Ministername zum Vorschein kommen könne.
So wurde die Angelegenheit vor die Verteidigungskommission des Parlaments verwiesen, wo die Deputierten am 11. Februar unter der Leitung von Oberlehrer Fayot einer Bibelstunde beiwohnen dürfen.
Zwar klingt es plausibel, wenn behauptet wird, der luxemburgische Stay behind-Ableger habe nichts mit den Attentaten zu tun gehabt. Schließlich kommen die Beschuldigten aus der Brigade mobile der Gendarmerie.
Aber wie meinte Charles Goerens in der Kammersitzung vom 14. November 1990: „Den Här Staatsminister sot, esouguer hien hätt emol net ge-wosst, dass mer et mat esou enger Parallelstruktur hei am Land ze dinn haten. Wie kann eis dann d'Garantie ginn, dass net irgendwou nach en anere Gladio besteet oder irgendeng aner Parallelstruktur?" Vielleicht hieß diese Parallelstruktur ganz einfach Brigade Mobile. Doch wenn man die Lampisten hat, wer waren dann die Drahtzieher?

elo sinn mer erem um punkt vun 1990

cy
wou sin ech drun ?

de richtege Wee : "Ne rien nier à priori, ne rien affirmer sans preuve."

"Deception is a state of mind and the mind of the State" :thumbup:

Machiavelli's Ghost

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65

16.05.2008, 12:33

VOLLTREFFER

also nach eng keier

"Den Här Staatsminister [ Santer anno 1990] sot, esouguer hien hätt emol net ge-wosst, dass mer et mat esou enger Parallelstruktur hei am Land ze dinn haten. Wie kann eis dann d'Garantie ginn, dass net irgendwou nach en anere Gladio besteet oder irgendeng aner Parallelstruktur?" Vielleicht hieß diese Parallelstruktur ganz einfach Brigade Mobile. Doch wenn man die Lampisten hat, wer waren dann die Drahtzieher?

villeicht en Groupe "G"a la luxembourgeoise ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Machiavelli's Ghost« (16.05.2008, 12:45)


Jempi

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66

16.05.2008, 12:37

"Den Här Staatsminister [ Santer anno 1990] sot, esouguer hien hätt emol net ge-wosst, dass mer et mat esou enger Parallelstruktur hei am Land ze dinn haten.

Parallelstrukturen hin oder hier, eppes kann ech beim beschten Wëllen net gleewen: Dass déi Parallelstrukturen aus Staatsbeamten bestanen hunn. Well soss géifen mir haut nach drop waarden, dass déi éicht Bomm explodéiert.............

Ok, Änder, ech sinn erëm fort..........
"Truth is the most valuable thing we have. Let us economize it."
Mark Twain

Machiavelli's Ghost

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67

16.05.2008, 13:00

UUUPS, wein hun mer dann do alles op der lescht stoen

WACL- liste membres luxembourgeoise

Chapitre Luxembourgeois de la Ligue internationale pour la Liberte
In den achtziger Jahren wurden zwei WACL-Konferenzen von der belgischen Ligue Internationale pour la Liberte in Luxemburg organisiert. Ein Ableger dieser Organisation bestand in Luxemburg. Allerdings wurde er erst 1987 als Gesellschaft ohne Gewinnzwecke registriert. Hier die Liste der Gründungsmitglieder:
1. Pierre Gregoire, Pres. d'honneur de la ChD (Strassen)
2. Guillaume Bourg, depute, Membre du Cons. comm.
de la Ville de Lux. (Lux.)
3. Jean-Pierre Hamilius, Prof. hon. des Sc. eco. et soc. (Lux.)
4. Norbert Kneip, prof, membre du Comite Atiantique (Manier)
5. Marcelle Lentz-Cornette, depute, membre du Parlement
Europeen (Belvaux)
6. Joseph Lorent, journaliste (Moutfort)
7. Albert Lucas, Colonel e.r., ancien commissaire de la
Potection nat. (Lux.)
8. Ernest Mühlen, ancien ministre, depute, membre du
Parlement Europ. (Lux.)
9. Paul Frank, juriste (Lux.)

10. Leopold E. Wagner, Ingenieur-technicien (Lux.)
11. Fernand Welter, fonctionnaire international (Bruxelles)
(Quelle: Memorial C, Nt. 268, 30.09.1987, p. 14103-14107)

68

16.05.2008, 15:59

ganz fresch aus dem L-LAND

ennert aufgelesenes kann een haut am letzebuerger land folgendes liesen :

Sprengmeister

Der Wort Leitartikler beschaeftigte sich am Mittwoch wieder einmal mit dem Bommeleeer und mahnte so treffend :

"Derartige Aussagen eines Staatsanwalts sind nun aber wirklich keine Kinkerlizchen, sondern sie sind staats-und strafrechtlich hochexplosif + kann und darf man sie daher einach so im Raum stehen lassen?"

Nein, statt der Bombenleger gehört der hochexplosive staatsanwalt entschärft. Bis der Sprengmeister der Armee kommt, nimmt sich das Luxemburger Wort der Aufgabe an.


et gief zait ginn datt den panzerknacker-jo gief an d pensioun goen, well dei dooten schess ginn no hannen lass wie schons esou oft......

wann een alles waat an der zeitung fir wahrheit und recht liest an et 180 ° drient kennt een der wourecht schons mie no, ass dach einfach oder......

an deem senn

cy
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Jempi

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69

16.05.2008, 16:48

Ech froen mech just, firwat eisen Procureur de l'Etat, den Här Robert Biever, muss zu deenen Mëttelen gräifen, déi hien zënter November uwend. Zur Erënnerung:

1. Am November kënnegt hien Samsdes Owes eng Pressekonferenz fir Sonndes Moies unn, wou hien 2 Polizisten beschëllegt. Am Beschten bei där Saach war, dass hien e Week-End erausgesicht hat, wou säin Chef, de Monni Frieden, am Ausland war.

2. Am Januar schreiwt an verëffentlecht hien e Bréif un säin Chef, de Monni Frieden, wouraus ervier gaang ass, dass den Chef an den Generalsekretär vun der Police net méi tragbar waren.

3. Elo gouw hien dem Forum en Interview, an deem hien nach méi Ueleg an d'Feier schëtt.

Méng Fro un iech alleguerten: Handelt esou een Procureur, deen vun séngem Chef an séngen Handlungen voll ënnerstëtzt gët? Mat voller Ënnerstëtzung vun séngem Minister dierften dach och Widderstänn vunn ënnen ze iwwerwannen sinn. Oder kënnt den Widderstand ieren vun uewen, an den Här Biever wees sech soss keen Rot, ewéi périodesch mat spektakulären Aktiounen un d'Ëffentlechkeet ze goen, esou guer, wann hien do net esou vill Konkreetes zuer Affär ze soen huet, well hien op Schratt an Tratt behënnert gët?

Bild iech är eegen Meenung, vum Wort kritt dir se net fräi Haus geliwwert.
"Truth is the most valuable thing we have. Let us economize it."
Mark Twain

70

16.05.2008, 17:26

@ Jempi

Dass den Widerstand vun uewen kennt, huet én um beschten bei dém Interv. mam Marc Thoma iwer dén Thema gemierkt.
Apart bei der Fro nom Prënz sengem Alibi.

71

16.05.2008, 19:08

NALUX CONFIDENTIAL

aus dem krop 689 vum 29022008

Weil sie in der Bommenleeer-Affaire mächtig unter Druck geraten sind, müssen CS-Faul-Parteifreunde mittlerweile in diese Staatsangelegenheit brieflich miteinander verkehren. Am 12 februar richtete kammerpräsident Lucien Langweiler (CS-Faul) ein Schreiben an den humanitären Kriegsminister Lolou Milz (CS-Faul) und wollte Genaueres über das geheime Nato-Manöver Oesling84 wissen. Aber Loulou Milz antwortete wieder mal sibyllinisch.

NATO MANOEVER Oesling 84

Die Geheimniskrämerei geht weiter

Der Erste Erdenbürger Lucien Langweiler handelte im Auftrag der Präsidentenkonferenz des außenpolitischen Ausschusses des Hohlen Hauses, als er wissen wollte was den bei besagtem Manöver im Jahre 1984 vor sich ging.
Bekanntlich hat der Armeeminister bisher nicht klar auf die diesbezüglichen anfragen von Claude Bleich (DP) geantwortet (DNF berichtete).
Es geht vor allem um die Frage einer möglichen Beteiligung der Brigade mobile der Gendarmerie aus deren reihen zwei in der Bombenlegeraffäre beschuldigte Polizisten stammen.
Seinerzeit war es im rahmen besagten Manövers zu einem Überfall auf die Kaserne im belgischen Vielsalm gekommen, und ein Soldat war schwer verwundet worden. Belgische Paramilitärs waren mit von der Partie und sie werden vom Brüsseler Senat auch verdächtigt, ihre Hände bei den Attentaten im spiel gehabt zu haben.

NALUX CONFIDENTIAL

Es geht darum, herauszufinden, ob die luxemburgischen Bombenattentate der Jahre 19855 und 1986 in irgendeinem Zusammenhang mit der Strategie der Spannung der Nato zu tun hatten, dank der die Bevölkerung in Angst und Schrecken gehalten und gegen die Friedensbewegung aufgewiegelt worden war.

Lolou Milz bestreitet zwar, dass das besagte Nato-Manöver geheim gewesen sei, und so beruft er sich in seiner am 22. Februar an den Kammerpräsidenten gerichteten Antwort auf eine Pressemitteilung von damals. Im gleichen Atemzug aber widerspricht sich der Kriegsminister in dem er darauf hinweist, dass das Manöver in einer internen Dienstanweisung abgehandelt wurde, die als geheim eingestuft war ( ..NALUX CONFIDENTIAL). Milz hat auch nicht nachgeprüft, ob die Pressemitteilung über das Manöver, an dem die Luxemburger Armee zumindest auf Luxemburger Seite teilnahm überhaupt veröffentlicht wurde.

Der Minister will dem Kammerpräsidenten die Note zustellen und fügt hinzu :…je suppose que le Président de la Chambre des Députés fait partie des personnes habilitées a recevoir des documents ainsi classifies. » Was ja eine Frechheit ist, wenn man bedenkt dass mit dieser Formulierung Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit des immerhin demokratisch gewählten Ersten Erdenbürgers geäußert werden. Es fehlte noch dass Milz seinen Parteifreund mit einer Nato-Clearance unterzüge!
Die vertrauliche Note handelt von der Beteiligung von Soldaten des Herrenbergs und von den Spezialeinheiten der USA (angeblich 20 Personen) sowie von den Gendarmieriebrigaden des Bezirks Diekirch an besagtem Manöver.

Bedingter Zugriff zu Armeearchiven

Laut Milz geht aus dem Dokument nicht hervor, ob andere Gendarmerie- oder Polizeibrigaden der Geheimdienst oder die Brigade Mobile (BMG) daran teilnahmen. Über eine eventuelle Beteiligung von Luxemburgern an den Übungen auf belgischer Seite schweigt sich de Minister aus.
Darüber sollen aber belgische Militärs dabei gewesen sein, was zwar aus der ominösen Pressemitteilung, jedoch nicht aus der Dienstanweisung hervorgeht. Dagegen geht sehr sowohl aus der Pressemitteilung, als auch aus der Dienstnote hervor dass der Landesnorden als Übungszone beim Manöver ausgewiesen war.

Der Minister will inzwischen aber auch erfahren haben, dass die Archive des Militärzentrums in Diekirch noch andere Dokumente über dieses Manöver enthalten: „Rien ne s oppose à ce que vous avez accès a ces archives. Simplement il faudra s accorder sur la mise en place de mécanismes qui permettent de tenir compte du fait que bien évidemment certaines pièces de ces archives sont classifies.“

In anderen Worten : Die eine oder andre Parlamentskomission darf einen Blick in die Armeearchive werfen, aber als geheim oder vertraulich klassifierte Akten dürfen nicht an die Öffentlichkeit.
Die Geheimniskrämerei geht also weiter.

Inspektor Columbo

eng schwaarz geschicht

cy
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unregistriert

72

17.05.2008, 11:38

hei nach aus den chamberarchiven aus den joer 1984

1985

Question 195 de Mme Marie-Josée Jacobs (CSV) concernant le terrorisme international : Suite à d'importants vols d'explosifs perpétrés dans trois carrières luxembourgeoises, ainsi qu'à des arrestations en rapport avec de possibles attentats contre la NAMSA, le risque de voir le Luxembourg la cible du terrorisme international semble plus grand que jamais. Voilà pourquoi, j'aimerais savoir de Monsieur le Ministre de la Force publique ce que le Gouvernement entend faire pour assurer la sécurité des citoyens Luxembourgeois contre d'éventuelles menées terroristes, ceci d'autant plus que le Luxembourg verra bientôt se dérouler sur son sol à la fois la visite du Pape et de nombreuses réunions dans le cadre de la présidence luxembourgeoise des Communautés européennes.


Question 196 de Mme Marie-Josée Jacobs (CSV) concernent les vols d'explosifs : Il semble qu'entre le 15 et le 19 février d'importants vols portant sur 374 kg d'explosifs, 1 000 m de cordon détonent et 465 détonateurs aient été perpétrés dans des carrières à Altwies, Brouch et Senningerberg. Alors qu'en même temps on fait état de risques d'attentats de nature terroriste au Luxembourg, j'aimerais savoir de Monsieur le Ministre de la Justice : si l'enquête sur les vols d'explosifs est déjà terminée et quels en sont les résultats, notamment en rapport avec des menées de nature terroriste sur le territoire du Grand-Duché de Luxembourg.
Réponse de M. Robert Krieps, Ministre de la justice. Le vol d'explosifs dans plusieurs carrières du Grand-Duché a été commenté largement dans la presse, J'ai obtenu les premiers rapports dans cette affaire où l'enquête n'est pas encore terminée. Dans ces conditions il faudra attendre la suite des investigations menées par le Service de la Sûreté publique pour tirer cette affaire au clair.
En ce qui concerne le prétendu rapport de ces vols avec des menées de nature terroriste sur le territoire du Grand-Duché, l'enquête n'a pas encore permis d'établir un rapport entre la menace terroriste et les vols d'explosifs, Toujours est-il que les enquêteurs n'excluent pas la possibilité d'un tel rapport.
Je voudrais au-delà des questions posées par l'honorable député préciser que les dépôts d'explosifs tombent sous la législation concernant les établissements dangereux, insalubres et incommodes et sont donc soumis à la procédure de commodo et incommodo, Sous la législation actuelle les autorisations afférentes sont délivrées par le Ministère du Travail et l'Inspection du Travail et des Mines est plus particulièrement chargée de fixer les conditions de sécurité à observer et de contrôler si les établissements en question respectent les critères fixés dans les divers arrêtés d'autorisation,
Dans le cadre de leur action préventive en général une mission de contrôle et de surveillance revient également aux forces de gendarmerie et de police. Quant eux menées subversives en général qualifiées actuellement sous le sigle << euroterrorisme >>, une coopération internationale intense existe eu niveau des pays du marché commun. Dans ce contexte, les différents services chargés sur le plan national de la lutte contre le terrorisme entretiennent des contacts réguliers avec les services correspondants à l'étranger.

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Machiavelli's Ghost

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73

17.05.2008, 11:42

dein wort haudegen- aka pseudo journalist, dein esou stark geint den roby biever trommelt, wein as daat?

as daat Joseph Lorent, journaliste (Moutfort) - membre vun der terror organisatioun WACL?

just esou eng fro, well et mer bekannt as, daatden Lorent emol fir wort imperium geschafft huet ...

Jempi

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74

17.05.2008, 11:44

Macchiavelli,

Du hëlls et mat den Datumer och net esou genau, gell?

Wat d'Fro 196 ugeet, esou kann déi net 1984 gestallt sinn ginn, well deen Déifstal war eréicht am Februar 1985. Ausserdeem ass den Robert Krieps eréicht am Summer 1984 Justizminister ginn, bis dohinn war hien an der Oppositioun.
"Truth is the most valuable thing we have. Let us economize it."
Mark Twain

Machiavelli's Ghost

unregistriert

75

17.05.2008, 11:54

geaennert! e joer mei oder manner am bommeleer dossier, dorops kennt et dach net mei un ...

dei geschicht mam vol d'explosif as enorm interessant, well dein geklauten sprengstoff durno vun den ccc an der belge benotzt gin as

en immens wichtegen detail, dein ganz gaeren iwersinn get, well sos wier den lien jo DIREKT gemach maat den annees plombs belges ( tueries de brabant etc)

an dann wier fest un! dann kucken mer eis erem eng keier portrait robot vun tueurs du brabant un an vergleichen se maat ex-membres vum bmg

do kammen dann ganz schweier verdachts-elementer op

mei esou fundamtal froen sin jo net erlabt

an deim senn,

Jingle bells, jingle bells,
Jingle all the way;
Oh! what fun it is to ride
In a one-horse open sleigh.

76

17.05.2008, 12:37

PRAEPARATIOUNEN

tiens tiens

"Question 195 de Mme Marie-Josée Jacobs (CSV) concernant le terrorisme international : Suite à d'importants vols d'explosifs perpétrés dans trois carrières luxembourgeoises, ainsi qu'à des arrestations en rapport avec de possibles attentats contre la NAMSA, le risque de voir le Luxembourg la cible du terrorisme international semble plus grand que jamais. Voilà pourquoi, j'aimerais savoir de Monsieur le Ministre de la Force publique ce que le Gouvernement entend faire pour assurer la sécurité des citoyens Luxembourgeois contre d'éventuelles menées terroristes, ceci d'autant plus que le Luxembourg verra bientôt se dérouler sur son sol à la fois la visite du Pape et de nombreuses réunions dans le cadre de la présidence luxembourgeoise des Communautés européennes."

dann sin jo do schons d preparatiuonen getraff ginn fir ons terroristen anzestemmen...
wann een daat haut esou liest, an wann mer wessen waat alles duero wirklechkeet ginn ass, herrlech :thumbup: :thumbup:

ob eis ministesch sech nach druns errennert ?

eng pechschwarz geschicht.....

cy
wou sin ech drun ?

de richtege Wee : "Ne rien nier à priori, ne rien affirmer sans preuve."

"Deception is a state of mind and the mind of the State" :thumbup:

Machiavelli's Ghost

unregistriert

77

17.05.2008, 12:42

genial

"le risque de voir le Luxembourg la cible du terrorisme international semble plus grand que jamais"

immens international eis bmg-terroristen oder, dach?

ah jo, den lien maat den annees plomb belges

an deim senn,

Jingle bells, jingle bells,
Jingle all the way;
Oh! what fun it is to ride
In a one-horse open sleigh.

78

18.05.2008, 15:17

"Ein gesellschaftliches Ereignis mit einem gewissen Niveau"

hei dann nach sier eppes fir den sonnden ze iwerbrecken :

el leschtegen quiz fir ons spezialisten : http://www.wort.lu/boum/index.html?file=boum.js


an nach en passenden artikel vun engem bekannten reporter matt bild :


den schluss-saatz ass perfekt : " Alle Gäste, ob sie nun bereits kurz nach Mitternacht oder erst Stunden später nach Hause gingen, verließen den Ballsaal zufrieden und in der Hoffnung, auch nächstes Jahr wieder mit von der Partie sein zu können."
http://www.armee.lu/actualites/news.php?…07&news=new_299

daat ass wuel net esou angetraff,

en schienen

cy
wou sin ech drun ?

de richtege Wee : "Ne rien nier à priori, ne rien affirmer sans preuve."

"Deception is a state of mind and the mind of the State" :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »c23 y78« (19.02.2012, 20:11)


Machiavelli's Ghost

unregistriert

79

18.05.2008, 16:58

28. „Bal des officiers" in Luxemburg 300 Gäste bei gesellschaftlichem Ereignis

(Quelle: Luxembourger Wort Foto: TESSY HANSEN / De:JOSEPH LORENT / Datum: 15.01.2007)

JOSEPH LORENT

as daat dein selwechten JOSEPH LORENT wei dein op der wacl member lescht?

80

18.05.2008, 19:29

28. „Bal des officiers" in Luxemburg 300 Gäste bei gesellschaftlichem Ereignis
(Quelle: Luxembourger Wort Foto: TESSY HANSEN / De:JOSEPH LORENT / Datum: 15.01.2007)
JOSEPH LORENT
ass daat dein selwechten JOSEPH LORENT wei dein op der wacl member lescht?
... majo ween da soss , de Führereschäinjhosi aus dem Feierkroop !
Das sogenannte Theodizeeproblem :
Kann oder will Gott das Leid in dieser Welt und die Untaten seiner Kirchenmänner nicht verhindern?
Wenn er es nicht kann, ist er nicht allmächtig, wenn er es nicht will, dann ist er nicht allgütig !

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