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361

26.06.2013, 08:37

Den Te Deum zu Miersch

Net nëmmen den Här Frieden vun der CSV well d'Saach klasséieren mä och kathoulesch Kierch. ;)

Zitat C. Adam

Interessant hunn ech allerdings de Sujet vum Te Deum 2013 fonnt.

Virum Altor stoung eng Kierbiicht, een wäissen Teppech, an déi schwaarz Bull sollt eng Bomm duerstellen. Et ass vum Déchen vill driwwer philosophéiert ginn, op een ëmmer déi ganz Wourecht misst un d’Liicht bréngen, ob et net besser wier och mol eppes ze vergiessen, besonnesch no esou laanger Zäit. Vläicht wier et besser fir d’Vollek, wann een dat eent oder anert ging ënnert den Teppech kieren, anstatt alles an der Ëffentlechkeet ze debattéieren.

Ennermauert gouf dësen Exposé ënnert anerem duerch en Zitat aus der Novell “Michael Kohlhaas” vum Heinrich von Kleist aus dem Joer 1810: „Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe auch die Welt daran zugrunde!“ (Der Pferdehändler Michael Kohlhaas wird Opfer eines Betrugs und bricht zu einem grausamen Rachefeldzug auf, nachdem ihm der Rechtsweg verweigert wurde. Die Handlung spielt im 16. Jahrhundert in Brandenburg und Sachsen.)

Ech mengen et war keng ganz gutt Iddi, dem Michael Kohlhaas seng Selbstjustiz, zu der hien komm ass, well den Staat senger Pflicht fir Gerechtegkeet ze suergen net no komm ass, an de Kontext vun der Opschaffung vun der Bommeléeraffaire ze setzen.

Ech mengen och, datt et keng gutt Iddi ass, d’Opklärung vun ëmmerhinn 20 Verbriechen als eventuell ongutt fir dem Vollek seng Séil duerzestellen.

http://adamclaude.wordpress.com/2013/06/25/te-deum/




Erstaunlech dass dovunner mol näischt an der Bistums Zeitung ze fannen wor.

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de richtege Wee : "Ne rien nier à priori, ne rien affirmer sans preuve."

"Deception is a state of mind and the mind of the State" :thumbup:

362

29.06.2013, 03:57

Das zweite Netz


Aus dem Land vun der leschter Woch

Wie gewinnt en excellenten Artikel vum Här Hilgert

Das zweite Netz


Wenn man „die Logik der 
Bombenleger“ verstehen will, 
dann ist „das die Zeit, 
wo Sie schauen müssen: 
1946 – 1959/1960 – 1974 bis 1978“

Eigentlich wollte sich der parlamentarische Ermittlungsausschuss über den Geheimdienst aus Rücksicht auf die Gewaltentrennung nicht in ein laufendes Gerichtsverfahren, den Bommeleeër-Prozess, einmischen. Doch der ehemalige Direktor des Nachrichtendienstes, Marco Mille, legte dem Ausschuss am vergangenen Freitag seine Theorie über die Terrorwelle der Achtzigerjahre dar. Und während die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft als Tatmotiv den „Idealismus“ für bessere Arbeitsbedingungen kämpfender Elitegendarmen nachzuweisen versucht, legte Mille fast beiläufig eine „politische Theorie, eine politische Diskussion“ vor, die weiter führt als alle bisherigen. Denn sie läuft auf den

jahrzehntealten Machtkampf zwischen christlich-sozialen und liberalen Offizieren und Politikern hinaus, in dem – auch wenn Mille als Geheimdienstler darüber kein Wort verliert – manche Protagonisten im Auftrag verschiedener Dienste der US-Armee agiert haben dürften. Wenn die Theorie denn nicht bloß der Diversion dienen soll.

Bei der Untersuchung der Terrorwelle habe der Nachrichtendienst laut Mille festgestellt, „dass es eine Struktur geben musste, die eng organisiert war, die unter einem gewissen Schutz arbeiten konnte, die nahe an Ermittlungen war, und die eine ganz spezialisierte Ausbildung hatte“. Der in der Vergangenheit wiederholt verdächtigten „Stay-behind-Organisation, die ja ein Teil des Nachrichtendienstes war“, hätten aber „die Fähigkeiten, die Gelegenheit und das Motiv“ gefehlt. „Die Frage, die sich stellte: Gab es daneben eine Parallelstruktur? Und darauf kann ich Ihnen bis heute keine Antwort geben. Das ist immer noch eine ganz pertinente Frage.“

Dass es neben dem als Stay behind, Gladio oder „le Plan“ bekannt gewordenen paramilitärisches Netz von Schläferagenten hierzulande ein zweites, vielleicht militärisches Netz von auch für Sprengstoffanschläge ausgebildeten Agenten gab oder gibt, ist eine Vermutung, die schon vor mehr als 20 Jahren in einem Zeitungsartikel geäußert wurde. Danach könnte ähnlich für

Luxemburg gelten, was der belgische Senat 1991 in seinem Bericht Enquête parlementaire sur l’existence en Belgique d’un réseau de renseignements clandestin international über die Anwerbung von Agenten durch einen einen belgischen Kolonel des Nato-Kommandos Shape schrieb: „Alors que les différents témoins ont toujours affirmé que le S.D.R.A. VIII et le S.T.C./Mob. constituaient le seul stay behind en Belgique, ces données indiquent qu’il y avait peut-être d’autres réseaux du même genre. Ces éléments se trouvent confirmés par une série de documents déclassifiés du département d’Etat et mis à la disposition de la Commission par un journaliste. Ils montrent clairement qu’au début des années soixante encore, chaque service O.T.A.N. était doublé d’un service américain. La Commission n’est pas parvenue à déterminer quelles étaient la nature et les activités exactes de cet autre stay behind. Vu les directives générales édictées par le N.S.C., il se pourrait que ce stay behind eût pu être mis en œuvre non seulement en temps de guerre, mais aussi en période de subversion interne ou de risque d’une prise de pouvoir par les communistes.“

Um seine Theorie zu bekräftigen, zitierte Mille aus dem Bericht der parlamentarischen Geheimdienstkontrollkommission von 2008 Les activités du réseau „Stay behind“ luxembourgeois über ein geheimes Militärmanöver, an dem auch der heutige ADR-Abgeordnete Fernand Kartheiser teilnahm:

„L’exercice Oesling 84 (Flintlock 84) était un exercice à double action en terrain libre opposant les forces ‚Bleu’ aux forces ‚Orange’ dans le cadre d’une manoeuvre de défense en surface. L’exercice comprenait aussi bien les volets infiltration/exfiltration, collecte de renseignements et participation des Cdo luxembourgeois à des cours d’initiation aux méthodes de combat et techniques de sabotage des Forces Spéciales U.S.“ Das aber ist für Mille „genau die Definition von Stay behind“, und er fragte sich: „Wieso trainiert die Armee neben dem Nachrichtendienst im Grunde das, was die wesentliche Materie des Stay behind ist, während die offizielle Vertretung Luxemburgs in den Stay-behind-Strukturen über den Nachrichtendienst wahrgenommen werden?“

Luxemburg wurde „irgendwann zwischen 1953 und 1957“ Mitglied des internationalen Stay-behind-Netzes, so Mille. „Zu der Zeit wurde das in der Armee getan. Das Zweite Büro der Armee gab es zu der Zeit noch, und zu der Zeit gab es noch keinen zivilen Geheimdienst. Und das ist eine Schlüsselzeit. Die muss man betrachten, und da muss man die Protagonisten betrachten, die dahinter stehen, was zu der Zeit geschah.“

Wenn man verstehen will, „was hinter der ganzen Logik Bombenleger steckt, dann sei „das die Zeit, wo Sie schauen müssen: 1946 – 1959/1960 – 1974 bis 1978… Wenn Sie diese Theorie schauen, dann sind Sie in einer politischen Theorie, einer politischen
Diskussion, das ist alles rein hypothetisch, aber es wird zumindest plausibel. Und nebenbei würde es auch noch eine Erklärung liefern, welche Rolle Herr Hellinckx gespielt hat.“

Im August 1946 wurden, vermutlich auf Betreiben von CSV-Außenminister Joseph Bech, dem Vater des Maulkorbgesetzes, die im Widerstand aktiven liberalen Armeeoffiziere Robert Winter, Emile Krieps, Rudy Ensch und Jean Juttel festgenommen, denen vorgeworfen worden war, einen Putsch gegen die Regierung unter CSV-Premier Pierre Dupong geplant zu haben. Ein Gericht erklärte die Vorwürfe für haltlos, denn es ging in Wirklichkeit nach Kriegsende um die politische Restauration durch die Entmachtung der Resistenz und die Kontrolle über die neue Armee.

Zum Attentat auf das Haus des DP-Politikers Camille Hellinckx meinte Mille: „Herr Hellinckx wurde 1959, was für mich das Schlüsseldatum ist, vom damaligen Minister für die Armee und öffentliche Macht, Eugène Schaus, in eine Kommission genannt, um die Gendarmerie und die Sûreté publique zu reformieren. Die Sûreté publique zu dem Zeitpunkt war die, ich erinnere bloß, die Herr Krieps, Colonel Winter ein paar Jahre zuvor, 1946, verhaftet hatte im Rahmen des so genannten Putsches.“

1960 wurde der Nachrichtendienst unter CSV-Premier Pierre Werner gegründet, der Stay behind wurde unter dem liberalen Armeeminister Eugène Schaus an den neuen Nachrichtendienst abgetreten. „Wenn es eine Stay behind-Parallelorganisation gab, dann musste die ja irgendwann geschaffen worden sein“, meinte Mille. „1960 wär ein gutes Datum, denn damals ist die Stay-behind-Organisation, die es bei der Armee gab, von der Armee in den zivilen Nachrichtendienst versetzt worden. Das hatte etwas mit politischer Kontrolle zu tun, und es ist möglich, dass die politischen Verantwortlichen zu dem Zeitpunkt, als sie das verloren, das nicht akzeptiert haben. Und ich halte das für ganz wahrscheinlich.“

Oder waren erst anderthalb Jahrzehnte später konservative Militärs nicht mit der Ausrichtung des Stay behind zufrieden und gründeten ihr eigenes Agentennetz – vielleicht, wie in Belgien, auf Druck oder mit Hilfe der USA? „Weshalb habe ich 1974 bis 1978, namentlich 1978 gesagt?“, fragte Mille. „1977 haben wir dokumentiert, dass der Nachrichtendienst nicht den gesamten Abschnitt Sabotage machen darf.“ Das wäre „eine andere Möglichkeit gewesen, wo Parallelstrukturen hätten geschaffen werden können. Die Verantwortlichen, die dahinter stehen, sind wieder genau dieselben Personenkreise, wenn Sie das historisch betrachten, dieselben Leute. 1978 wurde eine BMG gegründet.“ Damals, 1978, hieß der Armeeminister Emile Krieps, ein angeblicher Putschist von 1946; zwei Mitglieder der BMG, der Brigade mobile de la gendarmerie, sind derzeit beschuldigt, Bomben gelegt zu haben.

http://www.land.lu/2013/06/14/das-zweite-netz%E2%80%A9/


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363

30.06.2013, 15:03

Elo huet onser Premier säi SREL Skandal an der Partei hire Bommeleeër Sumpf et bis an de Spiegel gepackt.

Nëmme gutt dass se net och nach dem CSV President seng Niwwelkäerzen Aktioun mat der Press opgegraff hunn oder dem Kartenhaiser seng Spiichten.

Zitat Spiegel vun haut

Affäre bedroht Juncker
 
Seit 18 Jahren führt Jean-Claude Juncker das Großherzogtum, doch jetzt belastet eine Geheimdienstaffäre seine
Karriere. Auslöser ist eine Serie vun Bombenanschlägen in den Jahren 1984 bis 1986, unter anderem auf das Hauptquartier
der Luxemburger Polizei, den Justizpalast, den Flughafen und eine Ratssitzung der europäischen Staats und
Regierungschefs. Zwei Polizisten einer Eliteeinheit werden verdächtigt, damals die Sprengladungen aus noch
ungeklärten Motiven gelegt zu haben, seit Februar stehen sie vor Gericht. Im Zentrum der Untersuchung steht der
Luxemburger Geheimdienst.
 
Dem Premierminister, oberster Dienstherr der Agenten, wird vorgeworfen, Informationen zu der Affäre nicht an
Parlament und Ermittler weitergegeben zu haben. Junckers Büro wurde bereits zweimal von der Staatsanwaltschaft
durchsucht, auch vor einem Untersuchungsausschuss musste der Premier schon aussagen. Spätestens
kommende Woche muss sich der Regierungschef vor dem Parlament verantworten.
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03.07.2013, 10:09

le fidèle serviteur de l'Etat

Nodeems gëschter dem „fidèle serviteur de l'Etat“ en Schreiwes vum Substitut R. W. virgehale gouf wor d' militärescht Manöver vum Affer-Zeien dann e bëssen duerchenaner gerode.

Zitat Journal vun haut

„SUBSTITUT PRINCIPAL" MELDET SICH ZU WORT

Brisante Enthüllungen

Nachfolgend die wichtigsten Textpassagen der schriftlichen Aussage von Substitut Robert Welter, die gestern vor der Kriminalkammer für Gesprächsstoff sorgte. Reuland habe sich im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung der staatlichen Transportkommission bei Welter über den Stand der Dinge im „Bommeleeer"-Dossier erkundigt, schreibt der „Substitut principal" in seiner auf den 2. Juli 2013 datierten „Note au Dossier".

„Nööö, net ech dach: heich, ganz héich"

Hier der Wortlaut: „(...) Den Här Reuland huet dun awer vun sech aus senngemäss gesot, den Dossiee wir eigentlech aal an et wiren mei aktuell Dossiee di een keint maachen, an ett wier grad esou gudd matt der Bommeleeer Enquete opzehalen. Souwisou keint een an dem Dossiee enqueteieren esou vill ewei ee weilt, et geif een bis op een gewessenen Niveau kommen an nett driwer, bis zu engem gewessenen Niveau an dann wir Schluss.

Währendem hien daat esou soot huet den Här Reuland matt der Hand an der Luucht gewisen datt den Niveau heich wier. Zwee Mol huet den Här Reuland mech dun gefroot „hues du verstaan?". Ech stong e besschen domm do an wosst nett waat soen. Bai der zweeter Keier wou den Här Reuland gefroot huet „hues du verstaan?", hunn ech geentwert: „ech hunn deng Wierder verstaan awer ech verstin nett de Senn vun dem waatste sees, et sieft du wiirs am Gaang ze soen du wirs de Bommeleeer."

Dem Här Reuland seng Reaktioun war direkt: „Nööö, net ech dach: heich, ganz heich; en huett matt der Hand erem an der Luucht gefummelt.

Doropshin nun ech gefrot op hien dann de Grand-Duc geif mengen. „Nööö, nett den Grand-Duc; heich awer nett esou heich. An iwregens brauchs du nett ze mengen den Bommeleeer wir jhust eng Persoun."
Do hunn ech den Här Reuland gefrot wou d'Enquete dru wir, ob et nett meiglech war d'Täter ze stellen, an den Här Reuland huet geentwert: „Mir waren hannert den Täter an si wosten genau datt mir se baim nächsten Attentat geholl hätten. (...)"


Gëschter ass dann och festgestallt gi dass um schéine Geréit et keng diskret Telefonskabinne ginn.

D' Affer vun der Justiz an de Medie beschlagnahmen ewell kuerzerhand den Accueil um Rez de Chaussée wou frëndlech Damen hirer Aarbecht noginn, geheien d'Personal virun Dier a spären sech an fir en dringend geheimt Telefonsgespréich ze féieren. Bestëmmt mat héije Läit fir weider Instruktioun ze kréien?
Sécher well de SREL an aner Organisatiounen säin Handy oflauschteren, ass en internen Uschloss vum Gericht benotzt gi, wou jo och ouni Opwand ka gekuckt gi wou dann ugeruff gouf, wann net esouguer d'Gespréicher wéint der Sécherheet opgezeechent musse ginn.

UPDATE: Hei nach den Audiofile 1:10 vum Incident um Gericht aus dem moies Journal vun RTL :D

Et wéier villäicht besser dem „fidèle serviteur de l'Etat“ géif och de Maître P. aus dem Staatsrot an der Partei (bekannt aus der Wolter/Roemen Affair) zur Säit stelle fir eventuell onkontrolléierbar schwaach Momenter. Beim Här Stebens hat de Maître jo mol nach net missen agräifen. Bis elo.

btw

Den Här R. ass iwwregens och e Meeschter am Riede, grad wéi den Här Frieden, sécher well hir Damen an der selwechter Schoul zesumme woren. Gemeinsam ass jo och hir berufflech speedy Carrière.


All Informatioune sinn aus fräi zougängleche Quellen. 8)

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »c23 y78« (03.07.2013, 11:20)


365

06.08.2013, 15:01

les fidèles serviteurs de l'Etat II

fir dass näischt verluer geet ;)

Les fidèles serviteurs de l'Etat II

Zitat rtl.lu

Gëlle Palm fir de Pierre Reuland

No bis ewell 59 Sëtzungsdeeg ass de Bommeleeër-Prozess gëschter Owend an d'Summervakanz gaangen. Aus de leschte Woche vum Joerhonnertprozess, deen nach ëmmer nëmmen a sengen Ufänk ass, si v.a. d'Zeienaussoe vu Polizisten zréckzebehalen.
Dono géif, wann een am Filmbusiness wär, d'gëlle Palm ganz kloer un de Pierre Reuland goe fir seng 3 Optrëtter viru Geriicht. Ma dem Eric Ewald hunn och Prestatioune vun anere Polizisten net gutt gefall, wéi hien a sengem Tëscheruff bemierkt.

Sécher, de Pierre Reuland spillt mat sengem lamentablen Optriede virun de Riichteren an enger anerer Liga, mä hie war jo och Chef vun der Police! Wat dee Mann vun e Méinde bis gëschter um Stater Geriicht vu sech ginn huet, ass op keng Kouhaut gaangen. Sech op déi Manéier selwer auseneen ze huelen, ass sou eemoleg, dass ee sech bal freet: Deckt dee Mann een oder e puer Leit, a wat ass de Leckerli dofir? Wéi e sech obstinéiert huet, fir net op d'Froen z'äntweren, déi him gestallt goufen, war ganz einfach skandaléis! No bannen iwwerzeegt vu sech selwer, no baussen Teflon, sinn déi Froen un him ofgepärelt; déi relativ Rou vun de Riichteren, dem Parquet an den Defense-Affekote war do ze bewonneren. Dobäi ware souwuel d'Presidentin vum Geriicht Sylvie Conter, de Procureur Georges Oswald wéi d'Affekote Gaston Vogel a Lydie Lorang wuel dacks just e Millimeter virdrun, fir z'explodéieren. Bref: Et kann ee sech nëmmen driwwer wonneren, dass de Pierre Reuland iwwerhaapt eng Kéier sou en héije Posten am Land hat an no de Virwërf, am Bréif vu Januar 2008 vum Procureur Robert Biever un de Policeminister Luc Frieden, net héichkanteg an zerguttst aus der Police erausgeflunn ass!
Mä leider hunn och zum Deel héijer Poliziste vun haut viru Geriicht kee gutt Bild vu sech a vum Corps ofginn. Huet een zesumme mat anere Prozess-Observateuren den Iwwerschlag gemaach, da koum een, mat der ausdrécklecher Exceptioun vun de Bommeleeër-Enquêteuren, op ee ganze Riichten, deen aussot, an zwar de Jeff Neuens! All déi aner méi oder manner Responsabel, vun Alain Engelhardt iwwer Kristin Schmit bis Bob Leesch, hu sech an engem spezifeschen Zesummenhank alles anescht wéi souverän gewisen. Soudass ee scho bal e bëssen Angscht misst hunn, fir iergendwann eng Kéier aus iergendwelchem Grond an d'Mille vun deene Leit ze geroden!
Positiv ervirzehiewe si wéi gesot just d'Bommeleeër-Enquêteure Carlo Klein, Joël Scheuer, Marc Weis a Guy Marx, déi sech am Corps mat hirer Aarbecht net nëmme Frënn gemaach hunn, mä als incorruptibel unzegesi sinn, an eben de Jeff Neuens. Dat wäre Leit, déi an Zukunft eng méi wichteg Roll an der Police kéinten ze spille kréien, sollten duerch Entwécklungen am Prozess Spëtzeleit mussen ersat ginn. Kéim et an der Politik méi oder manner kuerzfristeg zu Changementer, wären därer an der Police e weidert Zeeche fir en Neiufank am Land, deen no der 1. Etapp vum Bommeleeër-Prozess batter néideg schéngt!

http://news.rtl.lu/commentaire/commentaire/449714.html

op engem geheime verwurrelte Blog vun engem Member vun der “Bande à Reuland” wor folgendes obskures ze siichten ;)

Zitat

En neien Déifpunkt am Journalismus gouf dëss Woch am Prozess erreecht, nodeems ën RTL-Journalist um Radio (RTL Moiens Journal vum 3. Juli 2013) erzielt huet, datt den Här Reuland an d’Portiersloge um Geriicht telefonéiere war, “an et freet een sech mat wiem de fréiere Policechef huet missen sou dréngend telefonéieren“? Ech froen mech do just, wat dat dann RTL ugeet? RTL schéngt dat Wuert “P-R-I-V-A-T-S-P-H-A-E-R” net méi ze kennen. Souguer mëttes um Geriicht (59. Prozessdag, 3. Juli 2010) koum dësen “Tëschefall” dunn ganz offiziell zur Sprooch. Kaum ze gleewen, mee traureg Realitéit an dësem Land!



Wéi stoung d’lescht Woch an engem Lieserbréif am Wort

Et ass kee Mënsch, et ass keen Déier, et ass en Offizéier!



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366

17.08.2013, 03:50

En wuelverdéngte Pensioun vum C- Staat

Mer dierfen op di nächst Optrëtter um Helleg Geescht Plateau gespaant sinn.

Villäicht ass den Haer Lasagna bis dann jo och erëm gesond ;)

Zitat RTL (mat villen comments)

Den Ex-Police-Chef Reuland wëll an d'Pensioun goen an zwar vum 1. Oktober un. Et ass d'Fro, wéi eng Incidence dee Schrack op de Bommeleeër-Prozess huet.

D'Nouvelle huet an den interesséierte Kreesser immens séier den Tour gemat. Politik, Justiz a Journaliste si ganz schëtzeg driwwer informéiert ginn, datt de Pierre Reuland seng Pensioun am Inneministère agereecht huet. Poliziste kënne mat 55 Joer an d'Pensioun goen a vu datt de Pierre Reuland de 26. Dezember 1957 gebuer ass, kann hien en bonne et due forme an d'Pensioun goen. Dat geet elo säi ganz normale Wee; am Inneministère gëtt et keng Méiglechkeet ze bremsen. Et ass ee wuel och frou, de Problem Reuland lass ze sinn.

D'Fro, déi sech stellt, ass déi, firwat de Pierre Reuland grad elo – matzen am Bommeleeër-Prozess – an d'Pensioun geet.

Am Prozess war de Pierre Reuland jo opgefall, well hien immens evasiv op d'Froe geäntwert huet an e krut e pur Mol gesot, hien kéim an d'Laberenthe wéint dem neie Gesetz iwwer d'Entrave à la justice. D'Strafvereitelung im Amt also soll bestrooft ginn – dat bedeit am Fong, datt jiddwer Fonctionnaire – notamment jiddwer Polizist – soe muss, wat hien iwwer e Crime weess oder et gëtt eng Strof. Den Ament gëtt hefteg driwwer spekuléiert, wéi eng Suitten et kann hunn, datt de Pierre Reuland déi nächste Kéier, wann hien um Geriicht Froe gestallt kritt, schonn a Pensioun ass.

Eng Liesart ass déi, e Fonctionnaire wier op éiweg Staatsbeamten an domat also un d'Wouerecht gebonnen. An et gëtt och nach eng gewëssen Zäit – 6 Méint -, wou e Polizist nach ka belangt ginn, iwwer seng Pensiounsgrenz eraus.

Eng aner Interpretatioun ass déi, wann de Pierre Reuland net méi en Fonction wier, dierft hien eben och net soen, wat hien net soe wëll.

Egal wéi: de Pierre Reuland stoung a steet am Bommeleeër-Prozess ënner Eed a kann dowéinst net esou séier vun de Schëpp sprangen.

Ee Fall – den Ament nach – fir juristesch Schrëftgeléierter.

Dem Pierre Reuland seng Roll an der avortéierter Observatioun op de verdächtege Ben Geiben aus dem Oktober 1985 – dat ass jo dee Sujet, wou Parquet, Riichterin an d'Defense méi Präzises wëlle wësse vum Pierre Reuland – an elo eventuell riskéiere keng Äntwerten ze kréien.

An der Police gëtt iwwregens gesot, de Pierre Reuland hätt de ganze Corps blaméiert mat sengem Optrieden am Prozess an et misst ee sech froen, firwat hien keng Affaire disciplinaire gemat kritt vu sengem Chef, also vum Romain Nettgen, well soss hätt dach jiddwer klenge Polizist direkt esou eppes Disziplinäres um Hals.

De Bommeleeër-Prozess geet de 16. September weider.

http://news.rtl.lu/wahlen/news//456724.html

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12.09.2013, 04:31

Meenungbildenden subventionéierten „Qualitéit Journalismus“

D'nächst Woch geet den Terroriste Prozess virun, an elo scho gi vum Maitre, dem Juncker Frënd mat vill Tamtam Niwwelkäerzen ugefangen. An d'Partei Zeitung mécht gäre mat . Den 15 Juli 2013 ass de Wortchen Direkter vum JCJ an dem Parteipresident gebrieft ginn, an op Parteilinn ageschwuer ginn.

Op et eng Posa gëtt oder gouf? Firwat dann, mer hunn jo der Partei hire SREL ;) an all d'Parteie maache mat.

Hei nach de Link op d' "Revelatiounen" an den Dementi ......:

Mer dierfe gespaant sinn wat ab e Méinden an anere Medie relevéiert gëtt.


Um Cousins Forum ass nawell en flotte klenge Resumé ze fannen :)

http://justpaste.it/WACL


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04.11.2013, 20:25

No de Walen

Elo wou d'Wale verluer sinn ass wie bestallt e Courrier opgedaucht deen den Tribunal schonns eng Zäitchen virleien huet ;)

Dem Admin vum Cousins Forum Merci dass en elo online ass.

Hei den Courrier

Zitat:

Exclusif : une lettre anonyme envoyée au Parquet durant le procès des poseurs de bombe et jamais publiée jusqu'à présent. Ma source est fiable à 100%.


Luxembourg le 16 novembre 2012
Cher Monsieur

Une connaissance commune m’a conseillé de vous écrire
Comment vous expliquer.... Je fait toujours parti d’une Organisation de Renseignement (surtout contre espionnage industriel). Donc une Société. Mon ami qui m’a conseillé de vous écrire ces quelques mots., est employé dans une Société similaire. Bon, apparemment il ne vous l’a pas dit.
Quel est notre point commun.
Les années 82-86 ainsi 94- aujourd’hui (il y avait les études entre ces périodes)
Nous avons été recruté par Monsieur Joseph Steil. Bon l’histoire vous la connaissait apparemment (1982-1986)
Moi je voudrais vous parler de la suite.
Certes c’était Politique, mais surtout une Période très intéressante, où lla Partie Bommeleeër n’est peut être pas la plus excitante. C’était la Période du renouveau Economique au Luxembourgh vu la chute de l’ARBED. En plus le Rideau de Fer yétait encore.
Conclusion: Des Contrats juteux et surtout des places a prendre. La politique a perdu le contrôle des choses déjà durant cette Période. Donc rien de nouveau par rapport a 2013.
Quel était notre rôle à nous.
Vu la très bonne Formation de Joseph Steil et du grand Homme Geiben et Lucien, un Français.. Il y avait aussi un Para Belge. Avec ce Belge certains d'entre nous avait accés dans une Caserne en Belgique, à Vielsalm.. Certains de nos armes et autres proviennent de la. Il me semble qu'un commando les avait volés.
Notre job à nous était de contrôler des Politiques ainsi que des Industrielles.
Cette demande était souvent faite contre contrat par une Société qui voulait s’implanter ou une autre qui voulait influencer le Politique. Donc il fallait être au courant des indiscrétion d’un Ministre ou d’un autre Ministre.
Il y avait certes Stay Behind... mais ceci n'avait rien avoir avec nous. Eux c'était plus l'Armée et Bommeleeër ainsi les petites jalousie entre Gendarmerie et Police. Ceci est l'affaire Bommelëer.
Nous pendant ce temps, nous profitions du chaos pour nous former et apprendre à manipuler des Pistes de Personnes et Situations.
Ce n’est qu’après un certain nombre d’entre nous sommes aller faire des études bien spécifiques à l’étranger. Angleterre et surtout État Unit. Aujourd’hui certains d’entre nous sont employés dans des Sociétés de Renseignements privées (pas confondre avec un Détective, rien à voir) Nous sommes dans le contre espionnage Industriel.
Voilà un peut l’Historique a aujourd’hui.
Maintenant notre rôle durant la Période de l’Affaire qui nous intéresse tellement.
Nous étions tous recrutés par un Membre de la Gendarmerie ou l'Armée Luxembourgeoise. Nous sortons tous d'un mouvement scout. Membre de la FNEL. On vient tous de la même Troupe.
Nous étions formé à différent tactique / Munitions, Armes / Dynamite (pour certains) / Surveillance / Ecoutes / Défense/.
Notre Base était un Chalet à Heiderscheid . (pour l’élite) les autres étaient à Rippig (je crois) et une ferme près de Mersch. Le chalet en Question a été détruit par une autre Personne. M.S. l’ordre venait de Monsieur Joseph Steil. Une autre détente sur demande de Monsieur Steil et Geiben était la cour de justice (l’ancienne). Ceci a été fait par M.S. et deux autre Personnes dont un certain M.S et un future Directeur de Police, je crois R....
Les Politiques étaient aux courant. Surtout Monsieur Santer.
Le Problème dans votre Enquête est que au Luxembourg, les Ex – de l’Affaire sont a tous les Postes. Direction Police / Service de Renseignement / Politique / Administration et dans le Privé. Donc vous imaginez que beaucoup de Personnes n’ont pas trop envie que tous ce Bazar ce sache !
Sutrtout ceux dans l’Opposition seraient bien conseillé de ne pas oublier le Passé de leurs Partis. Car ils ont tous des Cadavre dans leurs tiroirs.
Nous, certaines Personnes (étant employées dans diverses Sociétés), cela déplait pas certaines Personnes du privé que toute cette affaire arrive au bon Moment. Car plus vous allez creuser plus on se dirigera vers une Crise Politique. Et Deiu sait, qu’il nous faut un changement assez vite. Car beaucoup d’investisseur Intl. Ne veulent pas investir au Luxembourg au cause des Dirigeant actuel. Il faut savoir qu’il y a un Paquet de ceux-ci qui aimerait bien venir au Luxembourg.
Donc nous sommes Preneur.
A oui, j’allait oublier. Faite Pression sur le Premier Ministre J-C Juncker. Il a des Informations concernant votre Affaire et certaines Personnes encore a de bonne Place.
Le Prince de Paris, Jean de Nassau, que je connais très bien... Était au courant de choses, mais n’a jamais activement participé a diverses événement. Il était juste un Garçon qui se rebellait contre sa Famille. (ne l’étions nous pas tous a un certain moment de notre jeunesse?). Il était attiré par l’extrême Gauche, mais comme on le sait, aime les Affaires et contrat juteux. Quel hypocrisie.
L’Hypocrisie est un Mot d’ordre dans votre Affaire.
Bon voilà, c’est tous ce que jepeux vous dire. Je pourrais pas vous contacter ou vous voir. Je travaille toujours ds le privé. Plus pour Geiben. Mais à Luxembourg
Comme dirait votre collègue, Affaire à suivre... Je vous souhaite bon vent

Cordialement


sait 71
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369

28.11.2013, 20:26

Aus der Press Anno 2007

Den Attentat op d'Geriicht ass erëm vill am Gespréich

Vill gouf dozou geschriwwen an der Press.

Schued dass d'Reporteren sech nach net d'Méi gemeet hunn an den Archiven all di schéi Biller eraus gesicht hunn vum rauschende Fest beim Beschoof an duerno um Geriicht wou den nach aktuellen IGP Dirlo di ganz Gesellschaft an d'Rabauken duerch d'Gebai begleed huet.
Gudd dass deen Owend keng Alkohol Kontrolle woren.

An dësem Post #219 vum 25032009 ass e flotten Artikel ze liese wou op en aneren Artikel verwise gëtt vum 08122007.


Besonnesch schéin ass de leschten Abschnitt wou den Här Frieden (deemools Justiz / Poliss a Calculette) Minister wor.

Haut mat dem néidege Recul kann een sech nëmme wonneren iwwert di honorabel Hären. (Bon dee Spuk ass jo elo eriwwer) :P

Zitat WORT vum 08122007


„Bommeleeër“: Turbulentes Nachspiel einer alten Affäre „Was mich am meisten irritiert“ Polizei im Kreuzfeuer der Kritik – Ruf nach Aufklärung und Warnung vor Generalverdacht

VON LUC MARTELING

Neue Erkenntnisse und neue Veröffentlichungen haben die 22 Jahre alte Anschlagsserie in der vergangenen Woche mit Wucht zurück in die Aktualität katapultiert. Fast scheint es so, als würde sich eine unlängst ausgelegte Schlinge in der „Bommeleeër“-Affäre langsam, aber sicher zuziehen.
Aus der Ferne sieht man bestimmte Dinge besser. Die alte Weisheit ist bisweilen auch in der Angelegenheit um die Bombenattentate in den Jahren 1984 bis 1986 hilfreich.
Auf seiner Pressekonferenz nach der Beschuldigung zweier Polizeibeamten Ende November ging Staatsanwalt Robert Biever ausführlich auf eine Episode ein, die so manche Fragen aufwerfe. Überspitzt ausgedrückt geht es darin um die Entlastung von Ben Geiben, den viele als Ex-Chef der Spezialeinheit der Gendarmerie als Hauptverdächtigen auf ihrer Liste hatten, und um das Hinterfragen der Rolle von Teilen oder Mitgliedern der Polizei.
Ausdrücklich hatte Robert Biever betont, dass auch der „Spur Ben Geiben“ nachgegangen worden sei. Der sei bis 1982 Chef der „Brigade mobile de la Gendarmerie“ (BMG) gewesen, anschließend Bezirkskommandant, dann Chef der „Police judiciaire“ und im Sommer 1984 habe er die Polizei „aus rein privaten Gründen“ (wie Biever mehrfach betonte) verlassen. Als die Serie begann, habe er also schon eine Weile nichts mehr mit der BMG zu tun gehabt.
Fragen über etwas „Kurioses“ En détail ging der Staatsanwalt auf die zum Teil „kuriosen“ Begleitumstände des 13. Anschlags ein, der am 19. Oktober 1985 im hauptstädtischen Justizpalast verübt wurde. Bievers Schilderung lässt sich in etwa so resümieren: Eine Woche vor dem Anschlag veranlasst der Untersuchungsrichter, dass Ben Geiben in Brüssel beschattet wird. Nach zwei bis drei Tagen fliegt dies aber auf, womöglich weil Geiben einen Tipp erhielt – von wem genau sei eigentlich irrelevant. Wenig später erfahren die Ermittler, dass Geiben nach Luxemburg kommt, unter anderem um einen befreundeten Polizisten zu besuchen. Eine Beschattung wird im Namen der Gendarmerie organisiert und von zwei Polizisten sowie Leuten vom Geheimdienst durchgeführt. Um 18 Uhr wird sie aber abgeblasen. Begründung: Er kommt nicht.
Wie der Zufall es will, geht an dem Abend eine Bombe im Justizpalast hoch. Das „ganz Kuriose“ spielt sich laut Biever aber erst danach ab: In der Nacht werden die Leute vom Geheimdienst gerufen. Sie sollen zum Holiday Inn fahren, Geiben wäre dort. Nach 8 Uhr morgens verlässt Geiben in der Tat das Hotel, steigt ins Auto, begibt sich ins Reckenthal, spricht mit einem Polizisten und verabschiedet sich Richtung Bastogne.
„An dem Punkt stelle ich mir aber ein paar Fragen“, so Biever auf seiner Pressekonferenz. Und zwar nicht, weil die Beschattung missglückte, denn es gebe keinen Polizeibetrieb auf der ganzen Welt, dem das nicht vorgekommen sei, außerdem seien 1985 die Methoden noch nicht so ausgereift gewesen wie heute.
„Schwierigkeiten“ hat Biever mit der Tatsache, dass kein Ermittler mitgeschickt wurde und kein Polizist anwesend war, sondern nur Leute vom Geheimdienst im Auftrag der Gendarmerie. Geiben, so der Staatsanwalt, hätte ja am Tag darauf verhört werden können. Dann hätte es vielleicht sofort Antworten gegeben auf so relevante Fragen wie: Wo waren Sie gestern Abend? Oder: Wen haben Sie getroffen? Da dies aber unterlassen worden sei, so Biever, habe die Justiz erst später erfahren, dass Geiben zum Zeitpunkt des Anschlags im Plateau Altmünster zu Abend gegessen habe.
„Ich habe Schwierigkeiten, ich mache keinen Hehl daraus, zu verstehen, wieso so vorgegangen wurde“, sagte Biever, umso mehr das Ergebnis der Beschattung einer Reihe von Polizeiautoritäten, aber keinem Ermittler mitgeteilt worden sei. „Was mich aber am meisten irritiert“, so Biever weiter, „ist die Tatsache, dass die Justizbehörde von diesem Vorfall, der ja so manches hätte klären können, erst im Jahre 2004 im Zuge der Durchsuchung beim Geheimdienst erfahren hat. Bis dahin wusste hier niemand etwas davon.“
Nicht ganz zu Unrecht richte Geiben deshalb den Vorwurf an die Ermittler, sie hätten ihre Arbeit ordentlich machen sollen, dann stecke er nun nicht in Schwierigkeiten ... Und Biever bezweifelt sogar, dass Geiben ein echtes Motiv gehabt hätte, um die Anschläge zu verüben.
Für die nicht weitergereichten Informationen der Beschattung machte Biever wenig später im „Wort“-Interview die Gendarmerie verantwortlich. Sie sei der Auftraggeber gewesen.

Frieden reagiert Nach der Sitzung der Justizkommission am Mittwoch, in der Staatsanwalt Robert Biever Rede und Antwort stand, drang an die Öffentlichkeit, niemand anderes als Pierre Reuland, der heutige Polizei-Generaldirektor, habe damals die Geheimdienstmitarbeiter in der Nacht mit der Beschattung beauftragt, könne sich aber nicht mehr daran erinnern bzw. wisse nichts davon. Sofort wurde der Ruf nach „totaler Aufklärung“ laut. Gleichzeitig wurde vor einem unberechtigten Generalverdacht gewarnt.
Um Licht in die Affäre um die verheimlichte Ermittlungsaktion zu bringen, die riskiert, die Polizei in ein schiefes Licht zu rücken, hat Luc Frieden am Donnerstag die „Inspection générale de la Police“, quasi die Polizei der Polizei, mit Marc Zovilé an der Spitze, eingeschaltet. Ihr Auftrag: bis Mitte Januar eine „klare und transparente Analyse“ erstellen. Außerdem hat er veranlasst, dass Pierre Reuland von der Justiz gehört wird. Nur sie könne feststellen, ob eine Aktion illegal durchgeführt wurde.



btw: E Méinden ass dann de Schocky invitéiert, mer dierfen gespaant sinn wie et mat sengen Erënnerungen ass.


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370

04.12.2013, 11:06

Corpsgeescht: Vu Vertrauen, Éierlechkeet a Loyalitéit!

En ancien Militäre ass not amused a beschwéiert sech.

Hei de Wuerlaut.

Vu Vertrauen, Éierlechkeet a Loyalitéit!

Deem Här kann een mat op de séchere Wee ginn dass de kale Krich mam Ennemi eriwwer ass an dass ouni Opklärung kee Neiufank méiglech ass, a Vertrauen net kann nei opgebaut ginn,

Den Här kennt sech jo gutt a sengem Sumpf aus, ma da soll en aktiv mathëllefen d'Sach éirenhaft zu Enn ze bréngen. Wat éischter wat besser.

Deslescht wor um Gericht ze héieren dass et deemools ronn 10 Offizéier goufen an ewell ronn 70 no der Wolter-Polissreform, wat déif blécke liest.

Esou guer am ZDF wor och gëschter am Frontal 21 e Reportage iwwert di däischter Zäit, di a verschidde Militärs Käpp stoe bliwwen ass.


De videofile am ZDF ab 31:53



Mer ënnereneen eis : Dem Här Frieden säi Retter (an der Verzögerung vum „entrave à la justice“ Gesetz), den Här Schleder huet säin „Ritteruerden vu Jerusalem“ direkt no der „Opléisung“ vun eisem STBH gegrënnt.


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371

21.12.2013, 18:48

Frieden / Justiz / Bommeleeer

De Metten wor de Här Biever um Radio.

Zitat Wort

Biever: Keine offenen Rechnungen

Der Pädophilie-Verdacht, der Bommeleeër-Prozess und die Vorwürfe an den damaligen Justizminister Luc Frieden, er habe nicht gerade zum Fortgang der Ermittlungen beigetragen, waren Themen, zu denen sich Generalstaatsanwalt Robert Biever am Samstag im Gespräch mit Radio 100,7 äußerte.

Zum laufenden Gerichtsverfahren gegen Jos Wilmes und Marc Scheer wollte sich Biever nicht im Detail einlassen: Ob der Prozess mehr ans Licht bringt wie die Ermittlungen der vergangenen Jahrzehnte, müsse sich zeigen. Vergleiche man aber die vielen Insiderinformationen, die bislang zu Tage traten, dann bleibe er davon überzeugt, dass es in den Sicherheitskräften einige hochrangige Persönlichkeiten gebe, die "mehr wissen.": "So viel Inkompetenz, so viele Pannen kann ich mir nicht vorstellen."

Zum Prozess gibt es dem Generalstaatsanwalt zufolge keine Alternative: "Sonst würde es ja in der Öffentlichkeit heißen, da wird etwas unter den Teppich gekehrt, da werden wichtige Leute gedeckt. Das wäre ja eine Katastrophe."Dass die Staatsanwaltschaft sich nicht zum Prozess äußert, findet Biever eine richtige Entscheidung. "Wenn jeden Abend die Anwälte ihre Sicht der Dinge in die Mikrofone sagen, und dann auch noch die Justiz ihren Standpunkt erläutert, würde das Recht ja nicht mehr im Gerichtssaal, sondern auf der Straße gesprochen."

Wir haben uns nicht beeinflussen lassen

Den Vorwurf, dass Luc Frieden in seiner Zeit als Justizminister nicht gerade zum Fortgang der Ermittlungen beigetragen habe, hält der Generalstaatsanwalt aufrecht: "Bis heute hat Luc Frieden nie behauptet, er habe uns nie die Frage gestellt, Haben Sie sonst nichts zu tun. Wäre es nach ihm gegangen, dann wären die Ermittlungen nie zum Abschluss gekommen. Wir haben uns aber nicht beeinflussen lassen." Dass ein einziges Regierungsressort für Justiz und Polizei zuständig ist, hält Biever für einen Fehler. Wichtig wäre es, dass die Staatsanwaltschaft über gut qualifizierte Ermittler verfüge. "Sonst ist sie so wirksam wie ein Dirigent ohne Orchester."

Dass die Vorwürfe gegen Frieden im Frühsommer öffentlich wurden, habe nichts mit einer politischen Agenda zu tun, er habe weder den Minister noch die Regierung stürzen wollen: "Das ist alles Quatsch. Ich habe keine offenen Rechnungen zu begleichen, auch nicht gegenüber dem Srel."

Von dessen Direktor Patrick Heck hatte Biever erfahren, dass einige Beamte ihn mit pädofilen Kreisen in Verbindung brächten. Ihm sei nichts anderes übrig geblieben, als damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Damals habe er daran gedacht, sein Amt gegen Jahresende nieder zulegen. Ernsthaft in Erwägung gezogen habe er den Rücktritt jedoch nicht. "Ich vergesse nicht ganz. Es geht aber weiter."
http://www.wort.lu/de/view/biever-keine-…4b001492a85624e

Zitat 100,7

De Procureur Général d’Etat fuerdert eng Reform vun der Police Judiciaire. “Dir kënnt der Justiz déi schéinsten Onofhängegkeet gi vun der Welt. Wa se keng qualifizéiert Enquêteuren huet, dann ass dat wéi en Dirigent ouni Museker”, esou de Robert Biever an der Emissioun Riicht Eraus hei um 100,7. Et wier e Problem, datt d‘Enquêteurë vun vum Untersuchungsriichter dirigéiert ginn, datt se awer administrativ vun der Police an domat vum Policeminister ofhängeg sinn.

Seng Aussoen am Juni iwwer d’Roll vum fréiere Minister Frieden an der Bommeleeër-Affaire an iwwer d’Dysfonctionnementer am Geheimdéngscht, bereit de Procureur Général net. Dat hie reprochéiert krut, kuerz virum Mësstrauensvote géint de Luc Frieden e Rückzieher gemaach ze hunn, hätt hien extrem béis gemaach. “Déi Leit solle bei den Ourendokter goen”, esou de Robert Biever.

„Riicht eraus“ ass no der 1.-Diffusioun am Audioarchiv nozelauschteren.

Den Audiofile vum 100,7

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372

28.12.2013, 09:29

Eng email un den Här Gelli

Dëser helleger Deeg krut den Här Gelli Courrier mat pertinente Froen ;)

Mer dierfen op seng réponse gespaant sinn.

Merci à Monsieur Remer pour ce merveilleux courriel.

Zitat finance offshore blog vum 25122013


Luxembourg Affaire Bommeleeër: Mes (bonnes) questions à Licio Gelli!


Cher vénérable Licio Gelli...

Tout d'abord, permettez moi de me présenter, je suis Didier REMER, rédacteur en chef d'un site sur la finance offshore, premier site du genre de l'espace francophone international et ce depuis 2009.

Depuis février 2013, s'est ouvert à Luxembourg le procès fleuve de l'affaire dite « Bommeleeër » (Poseur de bombe.) Procès et climat qui devaient pousser à la réorganisation de l'échiquier politique luxembourgeois par des élections anticipées, cette affaire ayant démontrée de graves dysfonctionnements au plus haut niveau de l'état et différentes présumées affaires connexes avec le service de renseignement luxembourgeois, présumées actions connexes de certaines personnes par ailleurs, considérées comme "Electrons libres" du service de l'état.

Deux anciens gendarmes des BMG (Brigades Mobiles de la Gendarmerie) sont actuellement devant les juges de la chambre criminelle du pays pour des présumés faits relatifs à de nombreux attentats des années 80 (84/85). Force est de constater que les différentes évolutions de ce procès très complexe portent à une suite d'éléments qui plus que jamais, font apparaître un travail de la justice particulièrement contraint et délicat, les faits datant de quelques trente années!


Si je vous sollicite, vénérable Licio Gelli, c'est avant-tout pour que vous puissiez rompre avec un climat de relative omerta qui par certains aspects, entoure cette affaire.

Il ressort que des informations présumées comme possiblement de certaines autorités luxembourgeoises tendent à démontrer officiellement que pour diverses raisons, -vous seriez- à cette même époque:

- Affilié à la sécurité sociale du Grand-Duché de Luxembourg, et de fait,

-Logiquement considéré comme présent physiquement sur ce même territoire luxembourgeois, c'est à dire présumé résident effectif de la capitale éponyme..

Ma démarche est claire, puisque une relative omerta entoure votre possible présence, laissant un champ de spéculations très denses, faisant souvent référence à des éléments de votre passé personnel dont il n'est pas à moi de définir -les contours et le bien fondé de ceux-ci-, je sollicite votre bienveillance éclairée.

Il ressort que le service du renseignement de l'état luxembourgeois (SREL), par ailleurs en très grandes difficultés l'année dernière, du fait de la mise au jour de graves dysfonctionnements remarqués en marge de cette affaire, semblait avoir hypothéqué dans un rapport et donc souligné par la même une possible entremise de votre personne en lien avec cette affaire par une étude que d'aucun imaginera prioritairement comme possible théorie de travail...

Ma question est simple, monsieur Licio Gelli, vous n'êtes plus d'un âge ou le mensonge par omission est une vertu cardinale, loin de moi l'idée de conclure à votre capacité ou incapacité de faire honneur à votre respectabilité, pleine et entière.

Cependant, si vous pourriez donner, avec précision, vos réponses à certaines interrogations, j'aime à penser que pour -L' Histoire-, vos prises de position, permettraient de rétablir certaines vérités. Il serait fort dommageable que toutes interprétations erronées sur votre personne, votre nom, votre rang, viennent mettre à mal votre respectabilité, au mieux, et celles d'autres personnes, possiblement toujours présumées innocentes, au pire.

Contextuellement, lors de la "Guerre froide" il est acquis que vous avez été lié aux opérations de différents états tiers, eux-mêmes liés à la défense ou protection de l'axe occidental face à la menace de l'invasion dite communiste. Vous évoquer ici la WACL, l'ACP, la CIA et consorts serait une perte de temps, laissons vos biographes, et possiblement futurs scénaristes qui planchent sur un film de votre vie, travailler sereinement à cette fin, sans ne pas omettre sur vos capacités personnelles pour nous livrer tels éléments dans votre biographie personnelle, qui à ce jour, ne fait mention de l'épisode luxembourgeois de votre existence.

Mes interrogations porteront plus sur des éléments qui devraient tenter éclairer un nombre important de médias à Luxembourg, et possiblement parlementaires de ce pays, et sans faire force d'immixtion, peut être même la justice de cet état de droit plus que jamais en démonstration. Une commission d'enquête parlementaire étant intervenue à cette fin depuis ce procès, rouvert quelques trente années après les présumés faits! C'est à dire une série d'attentats à l'explosif de triste mémoire.

Pour faire court, selon certains avis de multiples observateurs, la justice semblerait elle-même présumée victime des agissements présumés de certaines élites, ou pour certains observateurs, victime un temps, de présumés agissements du service du renseignement du pays, présentés parfois même très étrangement comme le fruit « d'uniques électrons libres », en marge de cette affaire, toujours selon certains observateurs, certaines ex-élites gouvernementales souhaitant parfois bafouer jusqu'au sacro-saint respect des sources, et tout un ensemble de pratiques si douteuses comme celles qui devaient cibler un procureur de l'état...

Un petit effort pour vous l'honorable monsieur Gelli, et finalement peut être un grand pas pour contribuer à nous éclairer, si sereinement!

La question prioritaire est de savoir si votre présumée présence à Luxembourg n'aurait pas été instrumentalisée par le service du renseignement luxembourgeois en son temps (SREL), ou certains de ses présumés électrons libres -afin de créer- un certain pare-feux?

Cette hypothèse est une question -centrale- cher maître, car elle invite à nous poser une autre question, en fait savoir qui aurait un intérêt à profiter de votre présumée présence à Luxembourg pour possiblement -orienter les enquêtes passées ou mêmes futures-, et donc peut-être possiblement -tenter dévier- les recherches de leur véritable cible...

Qui pourrait se satisfaire de voir votre nom utilisé à des fins si étranges, forcément capables de créer un cadre confusionnel et logiquement propice à des interprétations, peut-être les plus hasardeuses en l'espèce...

Répondre à ses questions vous prendra quelques minutes, je ne doute pas que vous puissiez faire la démonstration que monsieur Gelli, excellent poète, est tout sauf un affabulateur sans honneur, j'aime à le penser à lire vos nombreuses tribunes ou essais dont je note avec bienveillance la qualité et le sens...

Cher vénérable maître Gelli,

-Pouvez-vous confirmer avoir été effectivement présent à Luxembourg durant les années 80?

-Si oui, reconnaissez-vous avoir sollicité -à titre personnel et / ou -avec- ou / sans intermédiaire(s) dans le pays - une inscription à la sécurité sociale de cet état?

-Est souvent largement évoquée une possible résidence privative à une adresse au centre de la capitale, pouvez-vous confirmer ces informations de votre hébergement au pays?

-Pourriez-vous confirmer les dates exactes (mois et années) d'arrivée à Luxembourg et sortie du pays?

-Certains évoquent une arrivée en -hélicoptère- de type et nomenclature "aéronef militaire", et ce après votre "vaillante" sortie de la prison de "Champs Dollon" en Suisse?

-D'autres sources évoquent une arrivée en véhicule motorisé depuis le Sud de la France, possiblement de la Principauté de Monaco ou via la RFA?

-Des personnes instiguent des possibles liens entre vous même et la WACL, ses honorables membres et consorts (de l'époque) à Luxembourg?

-Si oui, certains évoquent votre présence physique à certains opus ou réunions de la WACL, voir même L'Œuvre Equestre du Saint-Siège, toujours dans le pays à cette même époque?

-Pouvez-vous confirmer que des personnalités politiques de la démocratie chrétienne luxembourgeoise ou toute autre fraction politique du pays, seraient ou feraient -partie intégrante des réseaux présumés à votre présumé amical soutien dans le pays-?

-Si oui, lesquelles?

Si vous confirmez toutes ses allégations, doit-on pour autant conclure que votre présence était liée aux opérations spéciales de la stratégie de la tension, la création d'opérations type Gladio sur le territoire luxembourgeois comme largement constaté dans d'autres pays?

-Êtes vous bien lié à la création du Stay behind luxembourgeois comme évoqué par certaines sources?

-Si oui, au titre de présumé «Consultant stratégique honoraire » du fameux réseau intégré de la Nato?

-Si oui, étiez vous sollicité par une voir différentes éminentes personnalités politiques du pays?

-Si oui, étaient-elles membres éminentes du gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg de l'époque, ou tous gouvernements précédents?


Si oui, certaines personnes sont-elles effectivement possiblement liées à la Cour comme l'instiguent avec insistance certaines autres sources ou commentaires?


-Possiblement S.A.R Le Prince Jean de Luxembourg, certains se risquent toujours à cette hypothèse?

-Voir le fils de Son Altesse Jean, S.A.R Le Prince Guillaume (Premier en rang et non l'actuel Grand-Duc Héritier) de Luxembourg, également cité par de nombreuses sources?

-Si non, considérez-vous toutes ces informations comme pures allégations ou comme pures constructions intellectuelles?

-Condamnez-vous le plus fermement possible ceux qui auraient utilisé votre nom pour créer un cadre présumé confusionnel en marge de cette affaire aujourd'hui érigée au rang d'affaire d'état?

-Êtes vous choqué que le service du renseignement luxembourgeois (ou certains membres en électrons libres), puisse être présumé à l'origine de ses informations comme certains observateurs semblent toujours tenter l'instiguer?

-Seriez vous d'autant plus fondé à considérer comme gravissimes toutes présumées actions de tous présumés gouvernements de l'époque ou plus récents dans l'histoire du Grand-Duché de Luxembourg, pour être présumé(s) commanditaire(s) de telles présumées manipulations ou agissements contraires à l'état de droit, si tenté que soit démontré que telle opération soit un simple écran de fumée?

-Seriez-vous juridiquement, humainement disponible, en capacité de témoigner devant une commission d'enquête parlementaire luxembourgeoise pour confirmer vos prises de position?

-Dans cet esprit, seriez vous prêt à vous mettre à disposition de la justice luxembourgeoise pour éclairer sa mission de recherche de la vérité? Peut-être contribuer à éviter un cadre confusionnel lui même peu propice à sa mission salutaire dont la présente initiative se veut -contraire à toutes forces d'interprétations possibles d'une quelconque force d'immixtion- de l'exercice actuelle de la justice souveraine luxembourgeoise tout comme celle souveraine de la défense des accusés et le profond respect du droit de la défense.

De façon additionnelle...

-Conservez-vous un bon souvenir de votre passage à Luxembourg?

-La société Chinon Holding était-elle bien une entité dont vous étiez effectivement actionnaire comme l'instigue le mémorial des entreprises du pays?

-Pouvez-vous confirmer le versement de sommes de Suisse vers Luxembourg via UBS Banking Genève?

-Seriez vous disponible pour collaborer à une -commission paritaire d'historiens- pour nous éclairer de vos précieux acquis sur l'histoire de la guerre froide, et d'une façon générale, votre éminente et intéressante contribution à ce chapitre fondamental de notre histoire commune?

Je ne sais pas quelle sera votre position face à cette démarche, je souhaite juste que si d'aventure vous acceptez de donner quitus à l'initiative, que toutes les autorités concernées puissent faire un bon usage de vos précieuses réponses. Vous assurant un profond respect, vos réponses devraient pouvoir contribuer à nous éclairer.

Vous souhaitant de joyeuses fêtes de fin d'année,

Recevez,

Cher vénérable Licio Gelli,

L'expression de mes respectueux dévouements.

Didier REMER


http://lafinanceoffshore.blogspot.com/20…-mesbonnes.html


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05.01.2014, 17:47

Politesch Gedanken

Am Tageblatt vun e Samschde wor e flott Gedanken zum Bommeleeër ze liesen.

Den Artikel vum 14052013 ass hannendrun ze fannen.

Zitat Tageblatt

Zwei Freisprueche oder eine Generalamnestie



Nicht zuletzt dank der Hartnäckigkeit von Richter und Staatsanwaltschaft zeichnen sich erste Pisten im Bommeleeër-Prozess ab. Denkbar wäre ein Freispruch der Angeklagten oder gar eine Generalamnestie.


Eines ist nur schwer zu leugnen: Der Bommeleeër-Prozess hat uns mit Kollateralschäden wie der Abhöraffäre um Großherzog und CSV-Premier nach mehr als 30 Jahren einen fast schon als utopisch abgetanen politischen Machtwechsel beschert. Eine „alternance“, die der Sauerstoff für jede Demokratie ist, die etwas auf sich hält.

Ob diese Befreiung von Alternativlosigkeit, die uns seit Jahr und Tag von konservativen Regierungen um Werner, Santer und Juncker gepredigt wurde, auf die höhere Ebene der konstitutionellen Monarchie übertragen werden kann, wie das nach der „Grande Guerre“ der Fall war, bleibt noch abzuwarten. Damals wurde das von liberalen Politikern im Boden der Bauern und Arbeiter getriebene Pflänzchen Republik ausgerechnet von französischen Revolutionstruppen unter Marschall Foch zermalmt. Heute müssen sich die Herren der etablierten Ordnung schon selbst verteidigen.

Und sie tun das immer umständlicher, da sie nun das kalkulierbare Risiko aufgeben müssen, dass dieser Prozess mit einem Freispruch für die beiden Angeklagten endet wie das Hornberger Schießen, nur weil sie bei den letzten Wahlen die Mehrheit verloren, mit der sie jederzeit eine Generalamnestie für alle Bommeleeër durch das Parlament hätten boxen können. Doch wäre diese Rechnung des selbstherrlichen CSV-Staates wohl auch nicht aufgegangen, weil sie ohne den Wirt, die lange unwirksam handelnde Justiz, gemacht wurde, die sich nun scheinbar fest vorgenommen hat, Licht in diese Affäre zu bringen.

Pisten zeichnen sich ab

Denn auch wenn vielen Prozessbeobachtern all die Geschichten, Lügen und selektiven Erinnerungslücken der im Zeugenstand aussagenden hohen Offiziere so langsam, aber sicher auf den Nerv des gesunden Menschenverstandes drücken, wenn es denn so etwas geben sollte, so muss man doch anerkennen, dass die Hartnäckigkeit sowohl der Richter als auch der Staatsanwaltschaft bewirkten, dass sich in Sachen Bommeleeër endlich gewisse Pisten Richtung Motivation und deren Deckung abzeichnen.

Denn obwohl der Prozess an den beiden Angeklagten abperlt wie der Morgentau von der Blume, kommt wohl niemand mehr an der Erkenntnis vorbei, dass es sich bei den Sprengstoffattentätern um Mitglieder der bewaffneten Macht handelte, also Insider genau der Korps uniformierter bis ziviler Staatsbeamten, die mit der Prävention und der Aufklärung solcher Vorfälle betraut waren. Die schon erwähnte Generalamnestie würde als Kollateralgeschenk wohl auch die Verteidiger arrangieren, die mit einer längst aufgebrauchten Pauschale unterwegs sind. Ihre Mandanten, wenn sie sich denn nichts vorzuwerfen haben, hätten da wohl lieber einen Freispruch.

Die Frage nach der Macht

Mit dem damaligen Untersuchungsrichter und heutigen Präsidenten der Kriminalkammer Prosper Klein stellt sich aber immer noch die Frage, wer die Macht besitzt, einen solchen Staatsterrorismus während 30 Jahren zu decken. Und zur Antwort auf diesen Punkt gesellt sich eine weitere Frage: Warum beschäftigt der Staat mit seiner neuen Regierung in dieser Affäre, auch wenn wir jedem sein bescheidenes (wer’s glaubt, wird selig) Auskommen gönnen, als Nebenkläger immer noch einen Anwalt, den wir Steuerzahler entlohnen müssen? Denn will er nämlich von den beiden Angeklagten nur das Dach der olympischen Schwimmhalle auf Kirchberg rückerstattet haben, müssten die definitiv Haus und Hof verkaufen.

Doch zurück zur Frage des Staatsterrorismus, bei der unweigerlich die NATO-Strategie des Kalten Krieges ins Fadenkreuz gerät, die damals laut ihrem Oberbefehlshaber Alexander Haig vorsah, in den europäischen Bündnispartnerländern „country by country“ eine Truppe von Partisanen auszubilden, um nach einem Überfall des Warschauer Paktes Sabotageaktionen durchzuführen. Und nur deshalb wurde der SREL gegründet, wobei Pierre Werner kollateral dafür sorgte, dass die politische Zuständigkeit vom liberalen Armeeminister Schaus zu ihm wanderte, obwohl der aktive Part, der „Plan“, immer noch dem Geheimdienstoffizier vom Herrenberg unterstand.

CSV-Connection

Und spätestens hier stellt sich die Frage, warum Ende der 90er Jahre, als nach der Abdankung des frustrierten Untersuchungsrichters Prosper Klein über Jahre nichts passiert war und nachdem Robert Biever sich trotzdem entschlossen hatte, die Verjährung des Falles nicht zuzulassen, die beiden Attentate von Beidweiler, die ein Jahr vor Beginn der eigentlichen Serie im Jahre 1985 stattfanden und bis dahin nicht dazugezählt wurden, in das Dossier Bommeleeër aufgenommen wurden. Wollte man damit den 1984 abgewählten Emile Krieps doch noch ins Boot nehmen, um von der CSV-Connection abzulenken?!

Oder war man immer noch frustriert, weil dessen und so manch anderer illustrer Herren im Großherzogtum Protégé Ben Geiben anscheinend in Brüssel noch höhere Schirmherren gefunden hatte, die ihn aus der Schusslinie nahmen? Wie wir in unserem Artikel über die Rolle des „2e Bureau de l’Armée“ (Tageblatt Nr. 111 vom 14. Mai 2013) schrieben, verbot Parlamentspräsidentin Erna Hennicot-Schoepges 1990 bei der Auflösung von Stay Behind Emile Krieps mehrmals das Wort, um eine vom Grünen Jean Huss geforderte Untersuchungskommission zu verhindern.

Koaltionspartner mitschuldig

Und spätestens hier haben sich auch die CSV-Koalitionspartner mitschuldig gemacht. Doch entwickelte sich diese Affäre mit der Zeit immer mehr zum typischen Selbstläufer systemischer Macht mit ihrer gefährlichen Eigendynamik, die mit ihren rechten, klerikalen und dynastischen Komponenten über die Fahnenstangen des Diekircher Herrenbergs hinwegfegt. Sie scheint jedenfalls die Grundfesten unseres Staates nachhaltig infiziert zu haben und dürfte es der aktuellen Regierung nicht gerade erleichtern, die zurzeit von allen Seiten gerittenen Attacken unserer EU-Partner zu parieren.

Wir werden in Kürze anhand einer ernsthaften Zeugenaussage auf die unheilvolle Verwicklung von Monarchie und mutmaßlichen Bommeleeër eingehen, die bei unseren französischen und belgischen Nachbarn, wie schon Anfang des 20. Jahrhunderts, Annexionsgelüste wecken könnten. Glaubt man nämlich unserem abgewählten Auguren Juncker – der sich, für viele unverständlich, in diesen Prozess einmischte – dann glich 2013 dem Vorkriegsjahr 1913. Auch damals glaubte man den Frieden auf ewig gesichert. Und laut Woody Allen ist die Ewigkeit bekanntlich sehr lang – besonders zum Schluss.

Und zu einem Schluss wird wohl auch der Bommeleeër-Prozess eines Tages kommen müssen …

ck tageblatt 04012014
http://www.tageblatt.lu/nachrichten/luxe…nestie-28385567

den Artikel vum 14052013

Zitat TAGEBLATT 14052013


Welche Rolle spielte das „2e Bureau de l’Armée“?


Man sollte endlich die irreführende SREL-Spur zu den Akten legen und sich um die Rolle des „2e Bureau de l’Armée“ kümmern, dem hausinternen Geheimdienst, der für den „Plan“ zuständig war, nach dem man mit den Amerikanern in den 80er Jahren Krieg spielte.

LUXEMBURG - Keiner der Beobachter des Bommeleeër-Prozesses dürfte blauäugig genug sein, anzunehmen, man würde vier oder fünf Namen auf die Bombenleger setzen, diese dann zu gerechten Haftstrafen verurteilen und dann gemütlich weiterleben wie Max Frischs Biedermann und die Brandstifter hinter den weiß getünchten Fassaden des Marienlandes. Es gilt vielmehr bei der Suche nach einer plausiblen Erklärung für diese Attentate, die damalige Zeit des Kalten Krieges mit all seinen Hintergründen zu beleuchten.
Einer, der sich in dieser Affäre bisher verdächtig bedeckt hielt, ist der damalige Minister der Bewaffneten Macht, Marc Fischbach, dessen Vater Marcel ihm doch schon am Frühstückstisch die heute noch gültigen militärischen Verschwörungspraktiken aufs Butterbrot gestrichen haben dürfte, war er doch 1966 der Handlanger von Pierre Werner, um den liberalen Armeechef Robert Winter loszuwerden, was diesem vom Nachfolger Pierre Grégoire bestätigt wurde.
Als Gregor Stein – wie sich der literarisch interessierte Minister auch noch nannte, der den Posten bekam, nachdem Fischbach seinen Hut nehmen musste – den weißgewaschenen Winter notgedrungen als Stabschef der Armee rehabilitieren musste, hatte Werner bereits per Gesetz dessen Grad und Posten im Rahmen einer Reduzierung des Armeekaders abgeschafft. Mit dem leeren Versprechen, er könnte beigeordneter Namsa-Chef werden, wurde Winter 1967 abgespeist.
Und diese Namsa (NATO Maintenance and Supply Agency) als „Centre de placement du parti chrétien-social“, wie sie damals im Bulletin der „Anciens Combattants“ genannt wurde, war nach dem Ausstieg von de Gaulle aus der operativen NATO Ende der Sechziger Jahre von Châteauroux im Zentrum Frankreichs (Indre) nach Capellen gezogen. Für ihre Rolle im Bommeleeër-Prozess interessant ist auch die Tatsache, dass sich deren Kommandozentrale Namso (NATO Maintenance and Supply Organisation) damals das Gelände mit der Gendarmerie auf Verlorenkost teilte.

Stramm antikommunistisch

Soweit die Personalpolitik der Nachkriegs-CSV in Sachen Armee. Dazu muss man aber auch noch wissen, dass es seit jeher bei den Luxemburger Streitkräften einerseits mit bündnistreuer Blindheit beschlagene stramm antikommunistische Atlantiker gab, die einer eher kleinen Gruppe liberaler Freidenker gegenüberstanden, zu denen auch der leider bereits verstorbene Emile Krieps gehörte, der ein wertvoller Zeuge im Bommeleeër-Prozess wäre.
Was wurde – angefangen mit dem Gomand-Prozess über die Affäre Wormeringer und Winter bis hin zu dem Major Rudy Ensch, Leutnant Jean Jüttel, Emile Krieps und dem Schifflinger Lehrer Albert Wingert von reaktionären Konservativen angedichteten Putsch – diesen wirklichen Freiheitskämpfern von den umstrittenen Mitgliedern der Exilregierung nicht alles angehängt, um sie zu diskreditieren?
Noch bei den Diskussionen um die Desaktivierung der laut Jacques Santer nie aktivierten paramilitärischen NATO-Untergrundorganisation Stay Behind verbat Parlamentspräsidentin Erna Hennicot-Schoepges 1990 Emile Krieps mehrere Male das Wort, was wohl zur Genüge belegt, warum damals der Antrag des Grünen Jean Huss, in der Affäre Gladio eine parlamentarische Untersuchungskommission ins Leben zu rufen, keine Mehrheit fand.
Der im Hintergrund immer noch die Fäden ziehende Pierre Werner wusste jedenfalls genau, warum er nach den Wahlen von Juli 1984, nachdem die CSV endlich den DP-Störenfried Emile Krieps als Armeeminister los geworden war, Jacques Santer den Sohn seines früheren Handlangers Marcel Fischbach als Minister der Öffentlichen Macht an die Seite stellte, den er über den „Plan“, diesen seit 1960 vom Zweiten Büro der Armee kontrollierten Geheimdienst im Geheimdienst, in Kenntnis setzte.
Hier müssen wir etwas ausnehmen und aus dem Bericht der parlamentarischen Geheimdienstkontrollkommission vom 7. Juli 2008 zitieren: „En premier lieu, il est incontestable que lorsque le ‚Stay behind‘ passait au service de renseignements en 1960, le Ministre d’État de l’époque, M. Werner, était pertinemment bien au courant de l’existence et de la mission de ce réseau, puisque c’était M. Werner, qui avait opéré l’adhésion du Luxembourg à l’ACC en 1957, et que c’était Monsieur Werner lui-même qui prit soin, lors de la création du nouveau service de renseignements, de transférer le ‚Stay behind‘ du 2 e Bureau de l’Armée au groupe ‚Plans‘ du Service.
Par la suite, on pourra raisonnablement présumer que lors de la transmission des pouvoirs de Monsieur Werner à Monsieur Thorn, le premier ait informé son successeur de l’existence de ce groupe spécial au sein du service de renseignements. Cette hypothèse vaut également pour la passation des pouvoirs entre Monsieur Werner et Monsieur Santer en 1985.“
Das allmächtige ACC (Allied Coordination Committee) ging 1958 aus dem bereits 1949 gegründeten „Comité clandestin de l’Union occidentale“ (CCUO) hervor, dem der amerikanische Flugzeugträger England, Frankreich und die Benelux-Staaten angehörten, das wiederum 1951 im SHAPE (Supreme Headquarters of Armed Power in Europe) im belgischen Mons auf Einladung von Präsident Dwight D. Eisenhower und Vertretern der amerikanischen, britischen und französischen Special Forces in das in Paris angesiedelte CCP (Coordination and Planning Committee) integriert wurde.
Dem gleichen Bericht entnehmen wir, dass „au Luxembourg, la mise en oeuvre pratique d’un ‚dispositif de temps de guerre selon les directives du CCP‘ était entamée dès 1957. Dans une lettre du 5 février 1957, le Chef du 2 e Bureau de l’Armée luxembourgeoise – qui à l’époque figurait comme Service Spécial militaire luxembourgeois – demandait au chef d’Etat-major de mettre à sa disposition ‚un officier spécialisé en la matière et qui serait envoyé dès à présent à la sous-commission créée par le C.C.P. et composée des représentants de chaque pays intéressé.‘“ Und die Wünsche dieses Gremiums waren auf Herrenberg Befehl.

Was weiß Marc Fischbach?

Was nun die Machtübergabe von Werner anbelangt, so scheinen den Verfassern des oben zitierten Berichts auch einige Zweifel gekommen zu sein, da sie von einer „vernünftigen Vermutung“ und einer „Hypothese“ ausgingen, dass der damalige Premier seine Nachfolger Thorn und Santer in Sachen „Plan“ gebrieft haben könnte. Nun, Thorn, der in diesen Angelegenheiten Emile Krieps freie Hand ließ, war wohl ebenso wenig interessiert wie der heute noch ahnungslos auftretende Santer. Bleibt also nur Marc Fischbach, der damit zum Kronzeugen im Bommeleeër-Prozess avancieren könnte.
Da keine Armee der Welt, und 1960 war in Luxemburg der Dienst an der Waffe noch obligatorisch, freiwillig auf ihren hauseigenen Geheimdienst verzichtet und die Amerikaner wohl kaum mit einer zivilen Gurkentruppe wie dem SREL zusammengearbeitet hätten, müsste man den damaligen Armeeminister fragen, ob dieses „2 e Bureau“ auch nach der Überführung des Stay Behind in den „Plan“ des Geheimdienstes weiter bestand.
Denn dem Bericht kann man weiter entnehmen, dass „au sein du service de renseignements ‚Le Plan‘ se composait d’un responsable (généralement un officier de l’Armée détaché au service de renseignements) et de deux instructeurs.“
Und die Macht des Chefs dieses Zweiten Büros kann man erahnen, wenn man zum Machtwechsel zwischen Pierre Werner und dem Liberalen Emile Schaus im Jahre 1959 folgende Zeile liest: „Une note manuscrite du Chef du 2 e Bureau de l’Armée démontre qu’en date du 14 mai 1959, le nouveau Ministre fut informé de l’engagement pris par son prédécesseur.“ Man beachte die geheimdiensttechnische Finesse: Eine handgeschriebene Notiz (!), die den Weg in die Archive sicher nicht fand. Mit seinen eigenen Parteifreunden schien Werner später sogar diese Technik zu riskant. Er informierte sie selektiv und mündlich.
Nachdem man den beratungsresistenten Colonel Wagner in den Ruhestand gebombt hatte, war es wohl kein Zufall, dass mit Aloyse Harpes einer die Kommandobrücke der Gendarmerie übernahm, der sein gesamtes Berufsleben im Schatten des Diekircher Herrenbergs verbrachte. Doch auch wenn er den starken Mann markierte, konnte er nicht verhindern, dass seine Lieblingsspur, die des „homosexuellen Zigeuners“ Ben Geiben, dem auch noch sein Beschützer Emile Krieps bei den vorherigen Wahlen abhandengekommen war, ob nun auf Betreiben des israelischen oder amerikanischen Geheimdienstes, sich im Nichts verlor.
Dies schien auch Emile Krieps arrangiert zu haben, was die CSV-Granden wie gewohnt als Maulkorb nutzten.
Wie dem auch sei, der heute noch auf der ganzen Linie aussagefähige Marc Fischbach wird als damaliger Armeeminister des absoluten Insiders Pierre Werner die Frage beantworten müssen, ob dieses ominöse „Zweite Büro“ als militärischer Geheimdienst der Armee die Gründung des SREL (Service de renseignement de l’Etat) überdauerte, welche Funktion es innehatte und wer die jeweiligen Kommandanten dieser Einheit waren.
Denn als europäischer Richter und Ombudsmann müsste er ja wissen, was es heißt, wenn Bürger vom Staat arg gebeutelt werden.


E Méindeg geet den Terroriste Prozess da virun, hei de Programm.

Zitat RTL

undi, le 6 janvier 2014 – volet attentat Palais de Justice : confrontation Armand Schockweiler / Paul Haan / Guillaume Buchler

Mardi, le 7 janvier 2014 – témoins : Lucien Thilquin, A. Van den Broeck, Marcel Bormann, Albert Feiereisen

Mercredi, le 8 janvier 2014 – témoins : Arnold Mack, Ernest Junk, Albert Feiereisen, Léon Mangen

Jeudi, le 9 janvier 2014 – témoins : Albert Peiffer, Théo Arensdorff, André Glodt, Georges Kill, Jean-Mathias Goerens


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"Deception is a state of mind and the mind of the State" :thumbup:

374

12.01.2014, 17:20

De Fischbach (CSV) an d helleg Nato

Dëst wäert eisem Maître bestëmmt gefalen ;)

D'Motiver vun den Terroristen ginn ëmmer méi kloer ;) an Muecht vun der Organisatioun ëmmer méi visibel, wann een d'Offizéier gesäit wéi se tuddelen a wéi kleng Kanner um Geriicht stinn.

D'Elite vun der Politik kann jo dann hiren Optrëtt virbereeden. Bestëmmt dierfen d' Mattwesser an Initiatoren opmannst nach am Beschoof säin Tedeum goen, wa soss näischt méi bleift.

Aus dem Land vum 05031985

Manöver um die Reservearmee


Armeeminister Marc Fischbach manövriert auf schwerem politischem Gelände, um sich aus einer Zwickmühle zu befreien : Einerseits sieht er sich bei Luxemburgs NATO-Partnern im Wort, 18 Jahre nach der Abschaffung des obligatorischen Wehrdienstes endlich eine eigene Truppe zur Sicherung des nationalen Territoriums im Krisenfall zu schaffen andererseits jedoch sträubt sich der sozialistische Koalitionspartner heftig gegen die Verwirklichung dieses sicherheitspolitischen Zieles. Der Minister macht zur Zeit allerdings keine allzu gute Figur

Um sowohl die NATO als auch die LSAP zufriedenzustellen, biegt Fischbach Luxemburgs Verpflichtungen gegenüber dem Bündnis für die eigenen politischen Belange zurecht — zum Beispiel, indem er das Versprechen des Großherzogtums, der NATO ein Bataillon zur Verfügung zu stellen, einseitig abändert.

Während im Norden des Landes im Rahmen der Kriegsspiele »Ösling 85" amerikanische und luxemburgische Truppen die Verteidigung und Sicherung des Territoriums proben, werden auf der politischen Bühne großangelegte Manöver um das Reizthema „Reservearmee" inszeniert — eben jene (nicht bestehende) Einheit, die im Krisenfall die Verteidigung und Sicherung des nationalen Territoriums und der strategisch wichtigen Punkte des Landes übernehmen soll. Die Diskussion um das politisch heiße Eisen, welches sogar der frühere Armeeminister Emile Krieps, selbst ein eingefleischter Befürworter einer eigenen Reservetruppe, nicht hatte zurecht biegen können, lodert wieder auf. Dass sich Krieps' Nachfolger Marc daran die Finger verbrennen wird, ist nicht auszuschließen. Anlässlich eines Besuchs im Heidelberger Hauptquartier der Allied Mobile Force (die AMF ist eine konventionell ausgerüstete Kampftruppe, in deren Rahmen das Luxemburger NATO-Bataillon- vorwiegend an er Nordflanke des Bündnisses ein-, gesetzt wird) hatte Armeeminister Fischbach vor drei Wochen das Thema wieder aufgerollt : Damit Luxemburg endlich seinen Verpflichtungen gegenüber seinen NATO-Partnern "nachkommen könne, werde der Aufstockung" einer 150 Mann starken Freiwilligen-Truppe ins Auge gefasst, hatte r damals angekündigt. Die freiwilligen »Reservisten", die sich einer kurzen "Militärischen Grundausbildung unterziehen müssten, könnten voraussichtlich nach dem Muster der "dänische" Home Gaard dezentral order?!" Und Unter das Kommando der lokalen Gendarmerie-Dienststelle werden, hatte es damals geheißen.

Bei der geplanten Einheit handelt es sich um eine Reserve zum 360 Mann starken NATO-Bataillon Luxemburgs; die Reserve- oder Territorialarmee soll vielmehr einen eigenen Aufgabenbereich abdecken.
Sie wird mit der Sicherung des nationalen Territoriums betraut : Strategisch wichtige Punkte wie Flughafen, Militärlager, Radiosender, Ministerien Trinkwasserbecken in Esch-Sauer und Vianden müßten im Krisenfall abgeschirmt, die Verkehrswege und
Nachschublinien nach Deutschland abgesichert werden (die strategische Wichtigkeit der einheimischen Verkehrsverbindungen wird
ja alljährlich anläßlich der Reforger-Ubungen in Erinnerung gerufen, wenn beispielsweise der Flughafen für Zwischenlandungen beim Transport amerikanischer Truppen nach Deutschland benutzt wird).
Auch müssten Zivilbevölkerung und mögliche Flüchtlinge betreut werden. Im Gegensatz zu anderen NATO- Staaten verfügt Luxemburg bislang allerdings nicht über eine „Reserve", welche diese Aufgaben wahrnehmen könnte — obwohl sich das Großherzogtum 1967 anlässlich der Abschaffung des obligatorischen Wehrdienstes zur Schaffung einer solchen Reserve verpflichtet hatte. Ein politischer Konsens über den Aufbau einer Reserve-Truppe ließ sich bis lang nicht finden. Ergebnis: Im Ernstfall wird Luxemburg entweder auf ausländische Truppen zur Sicherung seines eigenen Territoriums zu rückgreifen (vom Begriff der nationalen Hoheit bleibt nur eine leere Hülse übrig), oder aber das großherzogliche NATO-Bataillon (das aber im Rahmen der AMF eingesetzt werden soll) mit der Sicherungsmission betrauen müssen. Zwar hat Luxemburgs Entgegenkommen gegenüber der NATO — Militärlager wurden eingepflanzt, die AWACS-Aufklärungsflugzeuge unter Luxemburger Flagge immatrikuliert, 1984 sollte Luxemburg gar als einer der wenigen NATO-Staaten das ambitiöse Ziel einer Aufstockung der Verteidigungsausgaben um real 3 % erreichen — dazu beitragen können, daß die Erfüllung des politisch brisanten Versprechens immer wieder aufgeschoben werden konnte ... bis sich schließlich Marc Fischbach nach an haltendem Druck aus NATO-Kreisen zum Handeln gezwungen sah. Dies, obwohl die CSV-LSAP-Koalition übereingekommen war, keine Reservearmee zu schaffen. Die Reservearmee soll einen eigenen Aufgabenbereich abdecken. Ihr obliegt im Krisenfall die Sicherung der strategisch wichtigen Punkte des Landes.

Sozialistische Reserven

Bislang bleibt allerdings reichlich unklar, worauf die Reserve-Pläne des Ministers konkret hinauslaufen. Da an eine regelrechte Reservearmee aus politischen und finanziellen Gründen nicht zu denken sei, so Fischbach, müsse nach Alternativen gesucht werden. Vorläufig soll bis zum 1. Juli eine interministerielle Arbeitsgruppe ein Inventar jener Sicherungsaufgaben erstellen, die das Großherzogtum wahrnehmen muß und dem Ministerrat eine Reihe von Vorschlägen unterbreiten, mit welchen Instrumenten diese Aufgaben erfüllt werden könnten. Spätestens im Herbst, so erklärte Fischbach in Heidelberg, sollen die Minister dann eine Entscheidung über das Schicksal und die Form der Reservearmee fällen. Doch das gleichzeitige Vorpreschen des Ministers, der bereits den Aufbau einer 150 Mann starken Truppe als mögliche Lösung des Sicherheits-Problems skizzierte, vermittelt den Eindruck, als wolle das Armeeministerium die Schlussfolgerungen der Studiengruppe schon vorwegnehmen. Fischbachs Vorstoß ist allerdings mehr als lediglich ein Versuchsballon, auf den die LSAP, die bereits 1983 angekündigt hatte, daß sie sich „allen Plänen widersetzen werde, eine territoriale Reservearmee zu schaffen", prompt ablehnend reagierte : René Hengel, der mandatierte Sprecher der LSAP-Parlamentsfraktion, meldete anläßlich der Orientierungsdebatten zum 86er Haushalt Reserven gegenüber der geplanten Reservearmee an.

Zwar signalisierte der Minister Entgegenkommen an die Adresse der Sozialisten. Die Reserve-Truppe müsse ja nicht unbedingt aus Soldaten bestehen doch mit einer Majoretten-Gruppe wird sich das nationale Territorium kaum sichern lassen, wie Emile Krieps treffend bemerkte. Außerdem, so Fischbach, wolle man zunächst prüfen, inwieweit die bestehenden militärischen Strukturen zur Sicherung des Landes eingesetzt werden könnten. Was in der Praxis bedeuten würde: Aufstockung der Effektive der Ordnungskräfte, Heranziehen von zivilem Personal für die Sicherung der Kommunikations- und Verkehrswege, Aus handeln von Abkommen mit den NATO-Partnerstaaten, die Truppen zur Sicherung des Luxemburger Territoriums abkommandieren müssten, oder Einsatz des Luxemburger AMF- Bataillons in Luxemburg statt in Nord-Norwegen oder Dänemark. Da sich aber voraussichtlich trotz allem die zu erfüllenden Sicherungsmissionen nur auf unbefriedigende Weise werden durchführen lassen, wird der Aufbau einer Territorial-Reserve nach dänischem Modell im Armeeministerium als unumgänglich angesehen. Der von Marc Fischbach ein geschlagene Kurs zielt offensichtlich auf eine stufenweise Einführung der Reserve-Truppe ab — ob er damit den widerspenstigen Koalitionspartner zu überrumpeln vermag, wird sich zeigen müssen.

Befreiungsschläge

Vorläufig jedoch versucht Fischbach, sich mit Befreiungsschlägen einen Weg aus jener Sackgasse zu bahnen, in der er sich gegenwärtig befindet — wobei Luxemburgs Verpflichtungen gegenüber der NATO für den politischen Gebrauch zurechtgebogen werden. Als Mogelei mag in diesem Zusammenhang der Versuch gewertet werden, den NATO-Verantwortlichen eine 150 Mann starke Reserve-Truppe zur Sicherung des Luxemburger Territoriums zu „verkaufen" — angesichts des aus militärtechnischen Sachzwängen sich ergebenden Personalbedarfs von ca. 2 000 Mann kann die vom Minister ins Auge gefasste Truppe bestenfalls als Alibi-Reserve oder als Geste des guten Willens gegenüber den bislang nicht erfüllten NATO-Forderungen gewertet werden. Als ein eher verzweifeltes Manöver erscheint auch die Entscheidung der Ministerrunde vor zwei Wochen, künftig nur noch eine „verstärkte Kompanie" von ca. 150 Mann zu den NATO-Manövern nach Norwegen zu entsenden. Diese Entscheidung wird auf lange Sicht zur Folge haben, daß im Krisenfall nicht mehr das gesamte Luxemburger NATO Bataillon, sondern lediglich die Hälfte im Rahmen der AMF eingesetzt werden kann — während die restlichen Truppen wohl mit der Sicherung der neuralgischen Punkte in Luxemburg betraut werden. Es ist kaum anzunehmen, daß die NATO Verantwortlichen diese einseitige Abänderung der Verpflichtung des Großherzogtums, dem Bündnis ein ganzes Bataillon zur Verfügung zu stellen, mit freudiger Erregung quittieren werden. Denn dem Vernehmen nach fällte die Regierung diese Entscheidung einseitig und ohne vorherige Absprache mit der NATO. Fischbach, dessen Vorstoß in puncto Reservearmee von der rhetorischen Frage begleitet wurde, ob die Politiker endlich gewillt seien, eine ernsthafte Sicherheitspolitik zu betreiben, oder ob man weiter diese Fragen wie „heiße Pfannkuchen" anfassen wolle, geht nicht gerade mit dem besten Beispiel voran.
j.p.h.

http://www.eluxemburgensia.lu/BnlViewer/…L174|query:marc

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375

17.01.2014, 09:39

Den HQ zu Senneng I

Net nëmmen de NATO/SREL backup archive (wat den Här Bodry mol einfach esou vergiess hat) ass zu Senneng am Bunker, mee och e backup vun der Kontroll vum Findel, a wien weess vu wat nach alles.

Haut am Journal, en Deel vum Courrier dee gëschter vun der Defense verdeelt gouf.
Et huet weider net dierfen dovunner geschwat ginn. ;)
An enquêtéieren ass jo souwisou net erwënscht ;)

De Reuland hat Recht „Iergendwann ass ebe Schluss“

Zitat Journal 17012014 Säit 23


ATTENTAT AUF FINDEL

Nur mit insiderwissen zu machen

Laut einem heute in Deutschland wohnenden Zeugen war das Attentat auf den
Flughafen am 9. November 1985 nur mit Insiderwissen zu machen: „Apres avoir
entendu la deuxième explosion, je m'attendais à la troisième visant la tour de contrôle,
le contrôle Radar ayant été suspendu pendant les tournées de nuit. II m'a été rapporte
qu'au Château de Senningen un dispositif d'indication des Images Radar était en
fonction (?) - non confirme. Nous disposons toujours d'une ligne de kérosène depuis
l'Allemagne destinée ä l'alimentation des avions faisant partie de I'OTAN", schreibt der
Mann, der am Tag des Attentats im Flughafen-Tower arbeitete, in einem Brief, „en
éliminant un élément de chaque côte de la piste (24/06) l'aérodrome est paralysé.
Seul un insider (pilote, contrôleur aérien, militaire spécialise en technique aérotique et
toute autre personne ayant une éducation en aérotique), peut en avoir le savoir.
J'aurais procédé de la même façon. Etant parfaitement en état de juger le sérieux de
la Situation, je m'attendais à une troisième explosion visant la tour de contrôle,
élément indispensable à l'opération d'un aérodrome contrôle et autorise ä conduire
des manœuvres en conditions de vol aux Instruments IMC. (Instrument Meteorological
Conditions),


btw

E Méinden hat de Maître vun engem Brief geschwat, deen un den neie Premier (den Här Bettel) adresséiert wor, an wou Opklärung gefrot gëtt zum Bommeleeër.

Mol kucke wéi eng Suite dee Courrier kritt, oder hat den Digestif Recht wie e gesot hat „All d'Parteien“?


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"Deception is a state of mind and the mind of the State" :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »c23 y78« (01.02.2014, 04:28)


376

01.02.2014, 04:27

Eng fuerweg chappe de plomb

E schéine Souvenir vum Abrëll 2013

Zitat Lland

Weil es im Staat kriselt, werden kurz einige unansehnlichere Herrschaftsinstrumente sichtbar

Unter dem Tresen des CSV-Staats


Jeder anständige Gastwirt hat einen Baseball-Schläger unter dem Tresen liegen für den Fall, dass gegen Mitternacht Randale in der Schankwirtschaft ausbricht und er die Herrschaft über sein Lokal zu verlieren droht. So hält auch der Staat diskret einige grobschlächtigere Herrschaftsinstrumente für den Fall bereit, dass Randale in der Volkswirtschaft ausbricht und ihm die Herrschaft zu entgleiten droht. Für den Fall, dass die Produktion gesellschaftlicher Zustimmung ins Stottern gerät und dadurch die Hegemonie verschwindet, wie Antonio Gramsci das nannte. Der Philosoph wusste, wovon er schrieb, denn er musste im Gefängnis schreiben.
Die während Jahren vertuschte und nun zu Tage beförderte Krise im Service de renseignement de l’État sowie der zeitgleiche Gerichtsprozess um déi Terrorserie der Achtzigerjahre gewähren dieser Tage einen kurzen Blick unter den Tresen des CSV-Staats. Premier Jean-Claude Juncker nannte diesen Einblick in seiner Erklärung zur Lage der Nation vor 14 Tagen „keine Staatskrise, aber es kriselt im Staat“.

Das derzeitige Kriseln im Staat offenbart, dass jenseits aller frommen Theorien über die parlamentarische Demokratie Herrschaft auch ihre unansehnlichen Seiten hat. Dass sie nicht bloß auf den viel gerühmten Konsensualismus vertraut, sondern zu ihrer Absicherung notfalls auch bereit ist, autoritär und repressiv zu sein sowie sich über ihre eigenen Gesetze hinwegzusetzen.
Dazu dient beispielsweise ein Nachrichtendienst, der mit allen legalen und notfalls auch illegalen Mitteln

Der christlich-soziale Ehrenstaatsminister Jacques Santer drohte schon vor fünf Jahren über RTL, jeder sei „irgendwie involviert in dieser Affäre“, denn die Regierungen seien „so zusammengesetzt, dass sie nicht einfarbig sind“


Angriffe auf die herrschenden Verhältnisse abwehren soll, sei es durch fremde Mächte, Terroristen oder politische Gegner. Dazu dienen im Extremfall sogar terroristische Angriffe auf die herrschenden Verhältnisse, um die Durchsetzung autoritärerer und repressiverer Verhältnisse legitimieren zu können.

Deshalb tummeln sich auch allerlei zwielichtige Gestalten um diese unansehnlichere Seite der Herrschaft im CSV-Staat, bieten ihre Dienste an und versuchen, Geschäfte zu machen. Wie etwa der Elektronikspezialist M., der als Informant unbehelligt den Geheimdienst mit der angeblichen Aufnahme eines Gesprächs zwischen dem Großherzog und dem Staatsminister narrt. Oder der Holzhändler Armand Giwer, der im Nachrichtendienst ein- und ausging, der Justiz einen Bericht des französischen Geheimdienstes zusteckte, mit dem die Untersuchung der Terroranschläge der Achtzigerjahre wieder ins Rollen kam, und den Ermittlern erklärte, dass er mit seinem geheimen Wissen „etwas Kleines zu verdienen“ versuchte.

Manchmal geraten solche Gestalten auch außer Kontrolle, weil sie gleich für mehrere Auftraggeber arbeiten oder eine offene Rechnung begleichen wollen. Dann müssen die Herrschenden oder wenigstens die Regierenden bluten, beispielsweise durch sorgsam destillierte Indiskre­tio­nen, wie es nun an den Folgen der vor ein paar Jahren gescheiterten Privatisierung des Nachrichtendienstes zu sehen ist. In der Regierung wird befürchtet, dass damit ganz nebenbei auch der Premier, der seine historische Rolle erfüllt hat und dem nicht anders beizukommen scheint, kurz vor den Wahlen demontiert werden soll.
Schließlich gab es im 19. Jahrhundert eine ganze Geschichtsschreibung, die der Einfachheit halber darauf hinauslief, alle politischen Akteure als bezahlte Agenten, subsidiarisch als Freimaurer und Jesuiten, zu entlarven. Diese Literatur wiederbeleben auch die Mythomanen und Komplotttheoretiker, welche sich derzeit voller Mitteilungsdrang bei der Strafkammer des Bezirksgerichts melden, wie der Zeuge Andreas Kramer aus Duisburg, um auf der Terrorwelle der Achtzigerjahre zu surfen, die bis heute nicht so genannt werden darf.

Mitte der Achtzigerjahre wurde mit Menschenrechten und Mittelstreckenraketen zur Entscheidungsschlacht zwischen Marktwirtschaft und Sozialismus ausgeholt, bei der niemand abseits stehen durfte – nicht einmal im kleinen Großherzogtum. Bei dem damaligen Bombenanschlag in den Kasematten blieb ein Koaxialkabel unbeschädigt, das heimlich vom Geheimdienst auf dem Heilig-Geist-Plateau bis zur sowjetischen Botschaft in Dommeldingen führte. Einer der Geheimdienstagenten antwortete den Ermittlern, er habe sich nicht weiter für die Beschattung möglicher Terroristen interessiert, „denn ich war für die russische Botschaft zuständig“.

Es waren auch die Jahre nach der sozialliberalen Koalition und der Rückkehr der CSV an die Macht, so dass selbst in Armee und Gendarmerie zwischen „Reformfreudigen“ und „Konservativen“ unterschieden wurde, wie die DP- und die CSV-Offiziere genannt wurden. In den Frontverlauf mischten sich auch die Parteipolitik und selbst deren Klientelismus. Der ehemalige
Polizeibeamte und Angestellte des WSA-Militärlagers Guy Santer, ein Vetter des Wasserbilliger Polizistensohns und damaligen CSV-Premiers Jacques Santer, hatte zusammen mit Ben Geiben versucht, eine Sicherheitsfirma in Luxemburg zu eröffnen.
Mit dem ehemaligen Kommandanten der Brigade mobile de la gendarmerie, über den der damalige Generalstaatsanwalt Camille Wampach gesagte hatte, dass die Sicherheitskräfte ein Täterprofil des Bommeleeër anfertigen ließen und nur eine Person diesem Profil entsprochen habe. Er war „14 Tage lang“, so Richterin Sylvie Conter, die „beste Spur“.

Guy Santers Vorbild war die Brüsseler Sicherheitsfirma Monitor, für die Geiben nach seinem Austritt aus der Gendarmerie arbeitete. Laut Santer habe es sogar mit seinem Vetter, mit Ben Geiben und dem Leiter der Brüsseler Sicherheitsfirma ein Treffen gegeben, bei dem Premier Jacques Santer versprochen habe, Mittelstandsminister Jacques F. Poos (LSAP) um eine wohlwollende Begleitung der Firmengründung zu bitten. Doch aus der Firmengründung mit dem liberalen Geiben sei „aus politischen Ursachen“ nichts geworden. Guy Santer habe es dann auf eigene Faust versucht, seine Firma erst Monitor Luxembourg, dann Molitor und schließlich humorvoll LSD (Lëtzebuerger Sécherheetsdéngscht) genannt. Doch nach kurzer Zeit musste er Konkurs anmelden, weil sich herumgesprochen hatte, dass er im Verdacht gestanden habe, etwas mit den Terroranschlägen zu tun gehabt zu haben. Der Vetter des Premiers hatte sich unter anderem wegen seiner Beziehungen zu Geiben verdächtig gemacht und war dann weit länger als dieser überwacht worden.

Andererseits sagte der ehemalige GOR-Ermittler Trierweiler aus, dass DP-Minister Emile Krieps sich als Verantwortlicher für die öffentliche Macht wiederholt für die Laufbahn von Ben Geiben eingesetzt habe. Geiben sei auch ein guter Bekannter von DP-Bürgermeisterin Lydie Polfer gewesen, die wiederum gute Beziehungen zu Gendarmerie-Kapitän Marc Zovilé gepflegt habe.
Laut Trierweile habe 1984 sogar das Gerücht die Runde gemacht, dass im Fall eines Wahlsiegs der DP Geiben Chef der Gendarmerie würde. Doch 1984 verlor die DP die Wahlen, der christlich-soziale Notar Marc Fischbach wurde Minister der öffentlichen Macht. So wurde Geiben auch ein wenig ein Opfer des Index-Wahlkampfs und verließ die Gendarmerie und das Land.
Als Geiben im Mai 1987 nach Luxemburg kam, um in der Synagoge einen Vortrag über Terrorismus zu halten, erzählte Marc Zovilé während eines anschließenden Essens mit Ben Geiben und dem liberalen Konsul und Geschäftsmann Henri Roemer, vorübergehend auch RTL-4-Direktor und FLF-Präsident, dass laut Gerüchten Prinz Jean der Bommeleeër sei. Die Anklageschrift schlussfolgert, dass Geiben oder Roemer die Geschichte weitererzählt haben muss, da Zovilé und sein Vorgesetzter vom Hofmarschall zu einer Gardinenpredigt in den Palast bestellt wurden. Ein Zeitungsartikel über Geibens Vortrag in der Synagoge war das einzige Dokument, das bei einer Hausdurchsuchung im Geheimdienst in der Akte „Ben Geiben“ gefunden worden war.
Geiben war bei Hofe offenbar besser angesehen als Zovilé, da er in Luxemburg und im Feriendomizil Cabasson für den Personenschutz der großherzoglichen Familie zuständig war. Deshalb ging er notgedrungen „bei Hof ein und aus“, wie Gendarmeriekommandant Fernand Diederich sich erinnerte. Laut Kriminalpolizist Alain Thill soll Geiben auch fünf Monate lang eine Beziehung mit der Tochter von Hofmarschall Christian Calmes gehabt haben.

Als die Staatsanwaltschaft die beiden heutigen Angeklagten festnehmen ließ, den CSV-Justizminister Luc Frieden zur Dienstenthebung eines Teils der Polizeispitze zwang und auch dem CSV-Premier Jean-Claude Juncker unterstellten Geheimdienst Justizbehinderung vorwarf, kündigte DP-Präsident Claude Meisch Anfang 2008 den Konsens unter den Parteien auf, déi Terroranschläge als Folklore abzutun. Für ihn wurde plötzlich „immer klarer, dass die Bombenlegeraffäre zu einer reellen Staatskrise wird“, und „die CSV ist nicht unschuldig, wenn das Land in eine Staatskrise rutscht“.

Worauf CSV-Ehrenstaatsminister Jacques Santer über RTL drohte, jeder sei „irgendwie involviert in dieser Affäre“, denn die Regierungen seien „so zusammengesetzt, dass sie nicht einfarbig sind“. Außerdem seien die Ermittlungen Sache der Justiz und „nicht des Staatsministers, nicht des Justizministers, nicht des Armeeministers“. Justizminister war bis 1984 Colette Flesch (DP), danach Robert Krieps (LSAP); Armeeminister war bis 1984 Emile Krieps (DP), danach Marc Fischbach (CSV).
Der während der Attentate für déi Gendarmerie und deren Brigade mobile zuständige CSV-Minister Marc Fischbach hatte 2008 das Vorgehen des Staatsanwalts und ehemaligen CSV-Staatsrats Roby Biever in einem vom Luxemburger Wort wieder zurückgezogenen Interview „unmöglich“ genannt. Sein Parteikollege und Amtsnachfolger Luc Frieden hatte als Justizminister gegenüber Biever laut darüber nachgedacht, ob die hohen Ausgaben für die Ermittlungen nicht eingestellt werden sollten, und Polizeidirektor Reuland hatte den Ermittlern während des Abschiedsfestes eines Kollegen im Oktober 2006 Gespräche über eine neue Beschäftigung angeboten, um auf „andere Gedanken“ zu kommen.

Wie Jacques Santer ganz richtig bemerkte, bringt das strenge Verhältniswahlrecht es mit sich, dass alle wichtigen Parteien mit der CSV in einer Koalition waren oder in eine Koalition mit ihr kommen wollen. Deshalb sind die unansehnlicheren Herrschaftsinstrumente des CSV-Staats auch ein wenig ihre, oder sie wollen, dass sie es werden. Dass Geheimdienstchef Marco Mille 2007 ein Gespräch mit Jean-Claude Juncker heimlich aufgezeichnet hatte, verschwiegen auch die Fraktionsvorsitzenden von LSAP, DP und Grünen eisern, bis die Verjährungsfrist erreicht war. Als sich der erste Sturm der öffentlichen Entrüstung über den Vorfall gelegt hatte, beschloss der parlamentarische Ermittlungsausschuss gleich, die Öffentlichkeit von seinen Sitzungen auszuschließen.


Als Vorsitzender des Ermittlungsausschusses will LSAP-Präsident Alex Bodry nicht nur aus Koali­tions­räson der CSV keinen überflüssigen Kummer bereiten. Den Sozialisten ist auch unwohl in der ganzen Angelegenheit. Denn spätestens seit dem Versuch, einen Teil der Geheimdienstaktivitäten zu privatisieren, Geschäfte mit angeblichen Schurken und Schurkenstaaten zu machen, wusste der ehemalige LSAP-Wirtschaftsminister ­Jeannot Krecké Bescheid. Ein Geheimdienstbeamter, Sohn des ehemaligen DP-Staatssekretärs Jos Schaack, ging vom LSAP-Wirtschaftsministerium zum Nachrichtendienst, der Geheimdienstbeamte André Kemmer ging vom Nachrichtendienst ins LSAP-Wirtschaftsministerium.

Als einstige Spitzeldienstgegner wünschen die Grünen sich, dass so schnell wie möglich vergessen wird, wie sie sich jahrelang im parlamentarischen Geheimdienstkontrollausschuss als
demokratisches Alibi für die unansehnlicheren Herrschaftsinstrumente des CSV-Staats zur Verfügung stellten. Damit legten sie für den Fall einer Regierungsbeteiligung ein bis dahin manchmal angezweifeltes Bekenntnis zur Staatsträson ab. Heute beteuern sie gegenüber ihren Wählern ihre Unschuld, in dem sie sich „naiv“ nennen.


Selbst die ADR, die einst Valissen-Affären erfand und Museumsfassaden maßlos zu Skandalen aufzubauschen verstand, bleibt stumm. Dabei hatte der ehemalige ADR-, dann DP-Abgeordnete und RTL-Sicherheitschef Josy Simon den Ermittlern noch erzählt, dass er nach verschiedenen Attentaten Ben Geiben im Café des Artistes im Stadtgrund gesehen habe. Simon hatte sogar gehört, dass Prinz Jean von der großherzoglichen Familie eine Abfindung von 70 Millionen Franken für seinen Thronverzicht erhalten haben soll. Doch heute hat die Partei noch gerade zwei Abgeordnete, einer von ihnen, Oesling-85-Kämpfer Fernand Kartheiser, drückte in der sehr rechten École royale militaire in Brüssel die Schulbank mit jenen Offizieren, die seit bald 30 Jahren eine Aufklärung der Terroranschläge zu verhindern versuchen.

Für Chefermittler Carlo Klein ist eines der größten Rätsel in der Geschichte der Terroranschläge, dass der Geheimdienst die Beschattung Ben Geibens am 19. Oktober 1985 kurz vor dem Bombenanschlag auf den Justizpalast unterbrach und seither fast alle Akten dazu verschwunden sind, keiner der Verantwortlichen sich daran erinnern kann. Klein bot diese Woche dafür zwei Erklärungen: Entweder verlief die Beschattung ergebnislos oder sie brachte eine Erkenntnis, „die wir nicht erfahren dürfen, die in eine Richtung zeigt, die nicht sein darf“. Vielleicht zeigte sie einen zeigte sie einen Augenblick lang den Baseball-Schläger unter dem Tresen des CSV-Staats.

Attenzione!

An den Terrorzait gouf et och eng elitär „COMMISSION SPECIALE "SECURITE PUBLIQUE „ mat hiechkaräteger Besetzung. Wann ee gesäit wéi eng honorabele Nimm do ze fanne sinn versteet een ëmmer besser wéi fuerweg de Skandal gestreckt ass.

Di nei Regierung géif gutt drun doe fir Opklärung an di versprachen Transparenz ze suergen éiert d'chappe de plomb hinnen emt d'Ouere flitt.


21 mai 1986 La Commission se compose de:
MM. René HENGEL, Ed. JUNCKER, Présidents; M. François COLLING, Mme Lydie ERR, Rapporteurs; MM. Willy BOURG, Ben FAYOT, Mme Collette FLESCH, MM. Emile KRIEPS, Carlo MEINTZ, Jos. SCHEUER, Alphonse THEIS, Jup WEBER, Lucien WEILER, Membres.

Ze fanne mat e bësse Gedold a Geschéck,am Chamber Archive ënnert der Nummer :Commission speciale securite publique.1985-1996. Doc. Parl. 3015


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377

01.02.2014, 15:38

Den HQ zu Senneng II

A Gedenken un de ganz engagierte Journalist Jean Claude Wolff dee gëschter plëtzlech vun eis gaangen ass .
Der Famill eist häerzlechst Bäileed.

Hei nach säin Artikel vu gëschter wou de Wee op Senneng féiert.

Bommeleeër : awer militäreschen Hannergrond beim Attentat op d’Kasematten ?

31 January 2014 News Bommeleeër

Huet d’Attentat de 5. Juli 1985 awer villäicht e militäreschen Hannergrond gehat? Déi Fro kann een sech stelle, wann ee weess, dass duerch d’Attentat méiglecherweis eng international Übung am Schlass zu Senneng perturbéiert gouf.

Bis elo sinn d’Enquêteuren an och d’Uklo am Bommeleeërprozess dovun ausgaang, dass d’Attentat de 5. Juli 1985 op d’Kasematten um Helleggeeschtplateau e sougenanntent propagandistescht Motiv sollt gehat hunn. D’Attentat wor opwenneg an hätt, wann et reusséiert wier, eng Zort “Son et Lumiere” iwwert dem Péitrussdall gemaacht. Duerch d’Masuttsbidonen wier Damp aus alle méigleche Kasemattelächer erauskomm, mat Flamen, an esou weider, sou d’Theorie bis elo am Bommeleeërprozess. Den eigentleche materielle Schued huet sech a Grenz gehalen, et goufen Tëlefonskabele beschiedegt oder zerstéiert.En Héichfrequenzkabel fir den internationale Verkéier, en Äerdkabel vu Lëtzebuerg op Fëlschdref, en Äerdkabel vu Lëtzebuerg op Metz an e Coax-Kabel, deen d’Geheimdéngschtzentral um Helleggeescht mat enger Kamera bei der sowjetescher Ambassade zu Beggen verbonnen huet.

Laut Informatiounen, déi dem radio 100,7 zougedroe goufen, léich awer grad an deem internationalen Héichfrequenzkabel e méiglecht militärescht Motiv vum Attentat. Den Owend vum Attentat hätt nämlech de Groupe d’Alerte vum Centre National d’Alerte am Schlass zu Senneng eng international Übung gehat, an duerch d’Attentat wieren d’Telekommunikatiounsverbindunge mat den Übungspartner an Däitschland an an der Belsch ënnerbrach ginn.

De Centre National d’Alerte am Schlass zu Senneng gouf duerch d’Gesetz vun 1960 iwwert d’Protection Civile gegrënnt, an huet d’Aufgab am Fall vun engem Konflikt, d’Populatioun an d’Autoritéiten iwwert all Loftattack, radioaktiv, chemesch a biochemesch Tëschefäll ze warnen. De Centre National d’Alerte gëtt vun engem Groupe d’Alerte assuréiert, deen sech laut Internetsite vun der Administration des Services de Secours aus engem Chef an engen 30 Agents-Operateurs zesummesetze. D’Membere mussen als Fonctionnairen oder Employée beim Staat schaffe, mat Ausnahm vun der Arméi. En Deel vum Groupe forméiert haut de Groupe Cattenom, zu den Aufgabe gehéiert awer och haut nach d’Sammele vun Informatiounen am Fall vu militäresche Konflikter a vu Krisen am allgemengen. Fir hir Missioune sinn d’Membere vum Groupe d’Alerte am Kontakt mat den Zentre vun der Protection Civile, mam 112 do, mat der NATO, der Arméi a mat der Police.


http://www.100komma7.lu/emissions/2014/0…-beim-attentat-
op-dkasematten/


Esouguer e Wiki gëtt et iwwert "d'Schlass" mam Här Bodry senger Amnesie ;)

D'Schlass am Kader vu Stay Behind, SREL a Bommeleeër



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378

23.02.2014, 15:35

et ass endlech esou wäit

Raisonato oblige ;)

I herby declare that I will never discuss such information and material outside a secure area, nor with those unauthorised to receive it even after my retirement or release from the service of my country, unless freed from this obligation by specific, unmistakable an d'categoric official note.

Je déclare ne jamais discuter de telles informations ou de documentaions en dehors d'une zone sûre, ni avec des personnes qui ne sont pas autorisées à recevoir ces informations, même aprés ma retraite ou mon départ au service de mon pays, à moins d'être libéré de cette obligation par un notification spécifique, undubiatable et officielle.




No laangem Waarden ass et endlech esou wäit, ab nächster Woch ass eis Elite ageluede fir am Terroristeprozess auszesoen.

Passend fir den éischte Gebuertsdag vum Terroristeprozess dierf den Gewennener vun de Walen, den Här Juncker den Ufank maachen.

Gëschter wor am Wort Ticker ze liesen dass d'Entrevue mam Här Beffrot soll 3 Stonne gedauert hunn, wat ass dann do esou laang gepotert ginn ? Nun en Denschteg gi mer et gewuer.


Zitat wort ticker

16:32 Auch hatte er Beffort zu Juncker begleitet. Beffort hatte bekanntlich gesagt, er wolle nur Juncker den Namen des Verdächtigen nennen, da er nur diesem traue.

16:32 Beffort habe bei Juncker den Namen des Prinzen auf einen Bierdeckel geschrieben. Juncker habe dies nicht glauben können.

16:33 Juncker habe dann gesagt, er würde dies den Behörden mitteilen.

16:34 In der Unterredung mit Juncker seien auch die Namen von Geiben, Disewiscourt und Haan gefallen.

16:35 Block kann sich nicht mehr erinnern, wer diese Namen in welchem Zusammenhang genannt hatte.

16:35 Block meint, dass er und Beffort drei Stunden bei Juncker gewesen seien.



Hei nach den Edito aus dem Journal

Zitat

EDITORIAL

Go on losing?


Am kommenden Dienstag ist es ein Jahr her, dass der „Bommeleeer"-Prozess begann, fast 27 Jahre nachdem der Anschlag auf das Wohnhaus des ehemaligen Gendar-merie-Colonels Jean-Pierre Wagner die nie dagewesene Attentatsserie beschloss. Tatsächlich regten sich die „Bommeleeer" seither nie mehr. „Money doesn't solve all Problems, sometimes it needs hard work too. this time you may even need luck go on losing", lautete die letzte Botschaft, als ob sie sich sicher waren, dass sie nie belangt werden würden. Weshalb war's vorbei? Hatten sie einfach keine Lust mehr auf Spielchen mit den Sicherheitskräften? Oder hatten sie ihre Mission erfüllt, die da laute­te, wie die Anklage vermutet, die Sicherheits­kräfte vor Land und Welt als inkompetenten Hühnerhaufen vorzuführen? Damit die Bevöl­kerung nach mehr Sicherheit schreit und Ent­scheidungen der Politik legitimiert, mehr Mittel in den laschen Sicherheitsapparat zu pumpen?

In einer Region, die für die USA gemeinsam mit Belgien den „ventre mou de l'Europe" bilde­te, dem die Russen jederzeit einen empfindlichen Schlag versetzen konnten. Tatsächlich wurden die Mittel für Gendarmerie und Polizei zwischen 1986 und 1990 um 64 Prozent in die Höhe geschraubt, wurde umorganisiert, konnten Manche ihre Machtposition ausbauen. Für die Aufklärung der „Bommeleeer"-Affäre wurden die zusätz­lichen Kräfte allerdings kaum eingesetzt. Schon bald nach Ende der Anschläge dümpelten die Ermittlungen dahin, die bereits und das fördert der Prozess immer deutlicher zu Tage - während der Attentatsjahre äußerst vernachläs­sigt wurden. Mehr noch: Die damaligen Befehlshaber, die im Gegensatz zu vielen ihrer Untergebenen die sich noch
lebhaft an die Jagd nach den Bombenlegern entsinnen können - vor Gericht mit der Erinnerung hadern und vor­geben, sich nicht sonderlich für die Attentate interessiert zu haben, mischten sich bereits bei den ersten Ermittlun­gen kräftig ein. Und nicht etwa, um die Sache aufzuklären. „Putschisten" schimpfte der zwischen 1985 und 1991 mit den „Bommeleeer"-Ermittlungen betraute damalige Un­tersuchungsrichter Prosper Klein die Kom­mandanten gar, die vor Gericht nichts weiter machen, als über zu viel Arbeit zu klagen oder Verantwortung auf Untergebene abzuwälzen. Nicht ausgeschlossen, dass es auch innerhalb des Justizapparats Elemente gab, die der Auf­klärung der Attentate nicht gerade förderlich dienten. Ohne Zweifel aber wusste die Politik von den ganzen Auseinandersetzungen und Blockaden. Sie schritt aber weder damals noch später beherzt ein, um die Hürden aus dem Weg zu räumen. Ganz im Gegenteil, so scheint es. Alles weil es „een Decken" zu schützen galt? Da kommt seit Jahrzehnten immer wieder der Fin­gerzeig in Richtung großherzogliche Familie. Aber was hätte einen auch noch so frustrierten Prinzen eigentlich motivieren können, sich in zwanzig Anschläge verwickeln zu lassen? Vielmehr gilt es unserer Meinung nach „eppes Deckes" zu schützen. Und das ist die ungeheuerliche Ver­letzung der Prinzipien des Rechtsstaats für übergeordne­te politische Zwecke durch eben die, die diese Prinzipien in erster Linie aufrecht erhalten sollten. Wie war das da­mals mit der berühmten „Staatsräson"? Die vormals hoch gestellten Persönlichkeiten im Staate müssen dazu noch ausgiebig befragt werden. Ex-Premier Juncker macht am Dienstag den Anfang. Es steht viel auf dem Spiel.
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379

06.03.2014, 09:55

En Trauerspill

Den Haff wor anscheinend net esou happy, wéi een haut am Wortchen ka liesen ;)

Ëmmerhinn ass den onduerchsiichtegt Alibi elo waasserdicht ;)

btw: Wie gëschter an anere Medien ze liese wor ass neierdéngs och "Pressespriecherin" vum Haff beim geierege Public am Sall fir fläisseg Notizen ze huelen (wat d'Käschten vum Terroriste Prozess nach weider an d'Lut wäert dreiwen fir de Steierzueler).

Zitat wort.lu

Ein Trauerspiel

Seit nunmehr über einem Jahr drücken Marc Scheer und Jos Wilmes tagein, tagaus die Angeklagtenbank der mit dem Bommeleeër-Prozess befassten Kriminalkammer des Bezirksgerichts Luxemburg. Und seit mittlerweile fast sieben Jahren sind die beiden Ex-Mitglieder der Spezialeinheit der Gendarmerie beschuldigt, etwas mit der als zweite Jahrhundert-Affäre in die Geschichte des Großherzogtums eingehenden Attentatsserie zu tun zu haben.

Doch die Beschuldigten und die Frage, ob sie denn etwas mit der Bommeleeër-Affäre zu tun haben, oder nicht, stehen nur mehr bedingt im Mittelpunkt des Interesses. Der Andrang und die daraus resultierende Warteschlange am Donnerstag vergangener Woche vor dem Gerichtsgebäude sprechen Bände: Die Menschenmengen waren nicht wegen Marc Scheer und Jos Wilmes gekommen, nein, sie waren gekommen, um zu sehen, wie die beiden Mitglieder der großherzoglichen Familie, Prinz Jean und Prinz Guillaume, in den Zeugenstand geführt wurden. Wie sie von der Verteidigung vorgeführt wurden...

Prinz Jean, der ein Alibi für jenes Attentat vorlegte, mit dem er in Verbindung gebracht wird, musste einen tiefen, aber unnötigen Einblick in seine Biografie gewähren, derweil sein Bruder sich die (jeglichen Kommentars entbehrende) Frage gefallen lassen musste, ob er denn an einem Attentat teilgenommen habe. Selbst die vorsitzende Richterin, Sylvie Conter, ließ sich in einem Nebensatz zu der rhetorischen Frage verleiten, was die Verteidigung denn eigentlich mit der Vorladung von Prinz Guillaume bezweckt habe. Von letzterem ist nämlich gewusst, dass er unter einer durch einen schweren Autounfall bedingten teilweisen Amnesie leidet.

Mit der im Vorfeld lautstark angekündigten Vorladung der beiden Prinzen hatte die Verteidigung vergangene Woche jedenfalls ihr Ziel erreicht: Sie hatte sich erneut in den Mittelpunkt des Prozesses und damit des Interesses der breiten Öffentlichkeit gerückt. Da es nicht zu den Gepflogenheiten der Justiz gehört, während eines laufenden Prozesses nach außen hin zu kommunizieren, überlässt sie in Sachen Öffentlichkeitsarbeit der Verteidigung das Feld. Das ganze Land verfolgt den Prozess durch die Brille zweier Anwälte, denen offenbar daran gelegen ist, die Verhandlung vor Gericht als Komödie erscheinen zu lassen. Davon zeugt nicht zuletzt auch der eingangs erwähnte Andrang vom 27. Februar. Das Publikum giert schlichtweg nach Unterhaltung.

Dabei ist das, was sich derzeit vor dem Richtergremium abspielt, alles andere als ein Lustspiel. Zwar mögen die Anstrengungen der Verteidiger, den Prozess lächerlich zu machen, zu ihrer Strategie gehören, doch sollte von Seiten der Justiz dafür Sorge getragen werden, dass der Öffentlichkeit der Blick für das Wesentliche nicht verstellt wird.

Im Wesentlichen geht es nämlich seit gut zwölf Monaten und womöglich auch noch recht lange um die Klärung der Frage, ob die seit Ende 2007 beschuldigten und bislang als einzige in diesem Prozess als Angeklagte auftretenden Ex-Mitglieder der Spezialeinheit der Gendarmerie in die Attentatsserie der Jahre 1984 bis 1986 verstrickt sind, oder nicht. Und darum, ob möglicherweise ranghohe Offiziere nachträglich vom Zeugenstand auf die Angeklagtenbank wechseln müssen.
http://www.wort.lu/de/view/ein-trauerspi…4b0919d600eb614

Wat dem Wortlieser iwwregens och virenthale gouf, ass folgendes iwwert d'Kannermeedchen vum Haff, wat am Tageblatt ze liese wor.



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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »c23 y78« (06.03.2014, 12:36)


380

07.03.2014, 05:29

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