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1

04.05.2008, 19:32

Herbert Grönemeyer

Herbert Grönemeyer - Männer Frauen (Autor: Bonkers <BONKERS@GMX.AT> )
Frauen machen uns arm,
Frauen sind dekorativ,
Frauen weinen mit Absicht,
Frauen sind einfach nicht objektiv,
Oh, Frauen sind so verletzlich,
Frauen sind auf einer Party einfach unersetzlich!

Frauen kaufen ein,
Frauen haben Menstruation,
Frauen sind ziemlich blöde,
Frauen lästern am Telefon,
Oh, Frauen wissen allzeit Bescheid,
Frauen nerven mit ihrem Geschwätz und ihrer Eitelkeit!

Manche Frau ist schwer, manche Leicht,
außen hart und innen ganz weich,
werden als Kind schon auf blond gebleicht!

Wann ist 'ne Frau 'ne Frau...?

Frauen lieben Muskeln,
Frauen sind furchtbar laut,
Frauen kriegen Blumen,
Frauen kriegen Orangenhaut,
Oh, Frauen sind einsame Spitze,
Frauen verstehn keinen Spaß, verstehn keine Witze!

Manche Frau ist schwer, manche Leicht,
außen hart und innen ganz weich,
werden als Kind schon auf dumm geeicht!

Wann ist 'ne Frau 'ne Frau...?

Frauen kriegen Kinder,
Frauen kriegen einen dicken Po,
Frauen sind keine Menschen,
Frauen trinken Piccolo,
Oh, Frauen sind so verletzlich,
Frauen sind auf einer Party einfach unersetzlich!

Manche Frau ist schwer, manche Leicht,
außen hart und innen ganz weich,
werden als Kind schon auf blond gebleicht!

Wann ist 'ne Frau 'ne Frau...?
Das sogenannte Theodizeeproblem :
Kann oder will Gott das Leid in dieser Welt und die Untaten seiner Kirchenmänner nicht verhindern?
Wenn er es nicht kann, ist er nicht allmächtig, wenn er es nicht will, dann ist er nicht allgütig !

Europäer

unregistriert

2

18.08.2008, 13:33

Na ja, ech wëll mech emool ganz brav jidder Kommentar zu dësem Lidd-Text enthaalen. Mee jhust daat heiten : Ech sinn elo 36 Joër bestuëd, an häett ech de choix nach eng Kéier ze maachen, ech géing et nach eng Kéier maachen. Oh, an ech wëll betounen, ech stinn net ënnert der "Schlapp" !

Häette mir Männer d'Fraën net, da wäere mir ganz domm a ganz schlecht drunn. A schliesslech : "Nobody is perfect !" Oder ? :thumbsup:

3

18.08.2008, 15:35

Na ja, ech wëll mech emool ganz brav jidder Kommentar zu dësem Lidd-Text enthaalen. Mee jhust daat heiten : Ech sinn elo 36 Joër bestuëd, an häett ech de choix nach eng Kéier ze maachen, ech géing et nach eng Kéier maachen. Oh, an ech wëll betounen, ech stinn net ënnert der "Schlapp" !
... ech sin am selwechte Fall wéis du, hun och schon iwer 30 Joer Bestiednis op der Box ,
awer ëréischt seit 17 Joer am 2te Mariage glécklech bestued.
Deen Text deen ech gepost hun, ass eng Parodie op dem Grönemeyer säi ganz bekannte Lidd "die Männer " (...die Männer sind schon als Baby blau ...a.s.w. )
Das sogenannte Theodizeeproblem :
Kann oder will Gott das Leid in dieser Welt und die Untaten seiner Kirchenmänner nicht verhindern?
Wenn er es nicht kann, ist er nicht allmächtig, wenn er es nicht will, dann ist er nicht allgütig !

4

18.08.2008, 17:26

Na ja, ech wëll mech emool ganz brav jidder Kommentar zu dësem Lidd-Text enthaalen.


Dat hues De och iwwer 3 Méint gepackt ;)

5

18.08.2008, 21:08

Voilà, hei ass mëng Äntwert op dëng Parodie. Sie ass fir mein Mann.

Du fragst, warum ich so zufrieden
Mit dir zusammenleben kann.
Ich mag dich, weil du klug und zärtlich bist
Und doch, das ist es nicht allein.

Du zeigst mir immer,
Daß es möglich ist,
Ganz Frau und trotzdem frei zu sein.

Beichtvater, Lehrer
oder kleines Kind,
Das alles kannst du für mich sein.
Ich mag dich, weil du klug und zärtlich bist
Und doch, das ist es nicht allein.

Du zeigst mir immer,
Daß es möglich ist,
Ganz Frau und trotzdem frei zu sein.

Wer wird als Frau denn schon geboren,
Man wird zur Frau doch erst gemacht.
Ich mag dich, weil du klug und zärtlich bist
Und doch, das ist es nicht allein.

Du zeigst mir immer,
Daß es möglich ist,
Ganz Frau und trotzdem frei zu sein.

(Milva)

Jempi

Administrator

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6

25.08.2008, 14:01

Hydra,
hei ass och eng schéin Äntwert vum Reinhard Mey:

(Kehrreim:)
Annabell, ach Annabell, Du bist so herrlich intellektuell,
Du bist so wunderbar negativ, und so erfrischend destruktiv.
Annabell, ach Annabell, Du bist so herrlich unkonventionell,
ich bitte Dich, komm sei so gut, mach meine heile Welt kaputt.

Früher war ich ahnungslos wie ein Huhn,
doch sie erweitert mein Bewußtsein nun,
und diese Bewußtseinserweiterung,
ist für mich die schönste Erheiterung.
Seit ich auf ihrem Bettvorleger schlief,
da bin ich ungeheuer progressiv.
Ich übe den Fortschritt, und das nicht faul,
nehme zwei Schritt' auf einmal und fall' auf's Maul.

Kehrreim

Früher hab' ich oft ein eig'nes Auto benutzt,
hab' mir zweimal täglich die Zähne geputzt,
hatte zwei bis drei Hosen und ein paar Mark in bar,
ich erröte, wenn ich denk' was für ein Spießer ich war.
Seit ich Annabell hab' sind die Schuhe unbesohlt,
meine Kleider hab' ich nicht mehr von der Reinigung abgeholt,
und seitdem gehör' ich nicht mehr zur Norm,
denn ich trage ja die Non-Konformisten-Uniform.

Kehrreim

Früher als ich noch ein Spießer war,
ging ich gern ins Kino, in Konzerte sogar.
Doch mit diesem passiv-kulinarischen Genuß
machte Annabell ganz kurz entschlossen Schluß.
Wenn wir heut' ausgeh'n, dann geschieht das allein,
um gesellschaftspolitisch auf dem Laufenden zu sein.
Heut' bitt' ich Annabell: erhör' mein Fleh'n,
laß uns zu einem Diskussionsabend geh'n.

Kehrreim

Früher hab' ich manchen Tag und manche Nacht
auf dem Fußballplatz und in der Kneipe zugebracht,
mit Freunden geplaudert, meine Zeit verdöst,
doch dann hat Annabell mich von dem Übel erlöst.
Heut' sitz' ich vor ihr und hör' mit off'nem Mund,
wenn sie doziert, Theorien aufstellt, und
ich wünschte, diese diese Stunden würden nie vergeh'n,
ich könnt' tagelang zuhör'n ohne ein Wort zu versteh'n.

Kehrreim

Früher dachte ich korruptes Spießerschwein,
wer was schaffen will, der müßte fröhlich sein.
Doch heut' weiß ich, im Gegenteil:
im Pessimismus liegt das Heil!
Früher hab' ich nämlich gerne mal gelacht,
doch auch hier hat sie mich weiter gebracht.
Heut' weiß ich, die Lacherei war reaktionär,
infolgedessen denk' ich nach und schreite ernst einher.

Annabell, ach Annabell, Du bist so herrlich intellektuell.
Zerstör mir mein rosa Brille und meine Gartenzwergidylle.
Annabell, ach Annabell, Du bist so herrlich unkonventionell.
Ich bitte Dich, komm sei so gut, mach meine heile Welt kaputt.

Früher saß ich gerne tagelang
vor'm Fernsehapparat und aß und trank,
und war ein zufried'ner Konsument,
doch im höchsten Grade dekadent.
Dann hat Annabell mich vor nicht langer Zeit
vom Konsumterror befreit.
Nur noch geist'ge Werte sind's, die ich begehr'
und von nun an bleibt der Kühlschrank leer.

Kehrreim

Früher war ich, wie das alles zeigt
einem billigen Vergnügen niemals abgeneigt.
Doch ab heute wird nicht mehr genossen,
dafür diskutier'n wir beide unverdrossen.
Wenn ich zu ihren Füßen lieg',
dann üb' ich an mir Selbstkritik.
Und zum Zeichen ihrer Sympathie
nennt sie mich 'süßer Auswuchs kranker Bourgeoisie'.

Annabell, ach Annabell, Du bist so herrlich unkonventionell.
Du bist so herrlich emanzipiert und hast mich wie ein Meerschweinchen dressiert.
Annabell, ach Annabell, Du bist so herrlich intellektuell.
Und zum Zeichen Deiner Emanzipation beginnt bei Dir der Bartwuchs schon.
"Truth is the most valuable thing we have. Let us economize it."
Mark Twain